Dayindi (Jamie Gulpilil) ist Angehöriger des Volkes der Yolngu in Australien. Der junge Urweinwohner lebt mit seinem Clan in Ramingining, im Norden des Kontinents. Es ist Jagdsaison, und die Männer bauen aus Baumrinde Kanus, womit sie Gänse jagen und deren Eier sammeln. Währentdessen verliebt sich Dayindi in die jüngste Frau seines Älteren Bruders. Um ihn wieder auf den rechten Weg zu leiten, erzählt ihm der Stammesälteste Minygululu (Peter Minygululu) eine Geschichte:
Vor langer Zeit, an einem entfernten Ort lebte Ridjimiraril (Crusoe Kurddal) mit seinen drei Frauen: der gescheiten Banalandju (Sonia Djarrabalminym), der eifersüchtigen Nowalingu (Frances Djulibing) und Munandjarra (Cassandra Malangarri Baker), der jüngsten von ihnen. Sein jüngerer Bruder Yeeralparil (ebenfalls Jamie Gulpilil) wohnte als noch lediger Mann in einem anderen Lager. Er hatte sich in Munandjarra verguckt und nutzte jede Gelegenheit, ihr nahe zu sein.
Unruhe gerät in den Clan, als ein Angehöriger (Michael Dawu) eines anderen Stammes im Camp auftaucht. Nach einer Mahlzeit geht er wieder, doch dann ist auch Nowalingu verschwunden. Nach einiger Zeit berichtet ein Onkel (Bobby Bununggurr), er habe Ridjimirarils Frau zusammen mit dem Fremden in einem anderen Lager gesehen. In der Annahme, dass sie entführt wurde, machen sich einige Krieger des Stammes auf die Suche, müssen aber unverrichteter Dinge zurückkehren.
Doch dann berichtet Birrinbirrin (Richard Birrinbirrin), der Honigsammler, er habe den Fremden unweit des Lagers gesehen. Ridjimiraril macht sich mit ihm sofort auf den Weg, findet tatsächlich nach kurzer Zeit einen Fremden und tötet ihn mit dem Speer. Doch dann stellen sie fest, dass er den falschen erwischt hat. Schon bald treffen dessen Stammesgenossen ein, um Rache einzufordern.
Während der Makaratta, dem Racheritual, wird Ridjimiraril vom Speer eines der Krieger getroffen und erliegt trotz Banalandjus Pflege einige Zeit darauf seinen Verletzungen. Nach dem Begräbnis ist es an Yeeralparil, in das Camp einzuziehen und die Frau seines toten Bruders zu übernehmen.