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28 Weeks Later

England, 2007
Scifi-Thriller

Originaltitel
28 Weeks Later

Kino-Start
30.08.2007

Regie
Juan Carlos Fresnadillo

Darsteller
Robert Carlyle (Don), Rose Byrne (Scarlet), Jeremy Renner (Doyle), Amanda Walker (Sally), Shahid Ahmed (Jacob), Harold Perrineau (Flynn), Catherine McCormack (Alice), Garfield Morgan (Geoff), Emily Beecham (Karen), Idris Elba (Stone)
28 Weeks Later - Kinoplakat
In seinem apokalyptischen Drama "28 Days Later" erzählte Regisseur Danny Boyle im Jahre 2004, wie die Britischen Inseln von einem Virus mit dem Namen "Rage" heimgesucht werden, der Infizierte in hochgradig aggressive Psychopathen verwandelt, die mordend, plündernd und brandschatzend fast die ganze Bevölkerung Englands ausrotten. Mit "28 Weeks Later" kommt das Sequel in die Kinos: 28 Wochen nach Ausbruch des Virus erklärt das den Briten zur Hilfe gekommene US-Militär die Krankheit für besiegt und Großbritannien für wieder bewohnbar - verfrüht, wie sich zeigen wird...

In Großbritannien ist der Virus "Rage" ausgebrochen, der alle, die sich infizieren, in unmenschliche, wütende Bestien verwandelt. Irgendwo in der Nähe von London hat sich eine kleine Gruppe von bislang verschont gebliebenen Einwohnern in dem Landhaus von Don (Robert Carlyle) und seiner Frau Alice (Catherine McCormack) verschanzt. Die beiden machen sich Sorgen um ihre Kinder, die kurz vor Ausbruch der Krankheit nach Spanien in ein Ferienlager gereist waren.

Doch erst einmal sind die beiden Gastgeber selbst in höchster Gefahr: Eine Gruppe Infizierter stürmt das Haus. In dem Durcheinander wird das Ehepaar getrennt. Don - der seine Frau tot glaubt - gelingt die Flucht.

Ein halbes Jahr später: Unter amerikanischer Führung haben NATO-Truppen die Britischen Inseln abgeriegelt und die Infizierten weitgehend niedergekämpft oder ausgehungert. Nun geht es langsam an den Wiederaufbau.

Zusammen mit vielen anderen werden auch der 12-jährige Andy (Mackintosh Muggleton) und seine ältere Schwester Tammy (Imogen Poots), die Kinder von Don und Alice, die tatsächlich unbeschadet die Katastrophe in Spanien überblebt haben, wieder nach England geflogen. Sie werden in einen "District 1" genannten Abschnitt im Hafengebiet von London gebracht, der als sicher gilt und sich bereits im Wiederaufbau befindet. Dort treffen die beiden Geschwister auch ihren Vater wieder, der ebenfalls überlebt hat - und sie erfahren auch von dem vermeintlichen Schicksal ihrer Mutter.

Schon in der folgenden Nacht schleichen sich die Kinder aus dem District 1 und schlagen sich zu ihrem Elternhaus durch: Sie wollen nach Erinnerungsfotos von ihrer Mutter suchen.

Doch Alice ist nicht tot: Andy und Tammy finden ihre Mutter in ihrem Haus, geschwächt und traumatisiert, aber bei den Umständen entsprechend guter Gesundheit: Ihr Körper war gegen den Virus immun. Damit trägt Alice auch die Chance auf ein Heilmittel und einen Impfstoff in sich - doch auch eine Gefahr, denn damit hat der tödliche Virus in ihrem Körper überlebt...



Film-Inhalt  


NATO-Truppen versuchen die Situation unter Kontrolle zu bringen
NATO-Truppen versuchen die Situation unter Kontrolle zu bringen


  Hintergrund


In den Katakomben von London
In den Katakomben von London

"28 Days Later" kam im Jahr 2004 in der Regie von Danny Boyle in die Kinos. Der für die 20th Century Fox produzierte Horror-Schocker im Zombie-Stil war in England für vergleichsweise preiswerte (geschätzte) 5 Millionen Pfund (damals knapp 10 Millionen EURO) abgedreht worden und spielte in den britischen Kinos zunächst auch nicht viel mehr als das ein. In den US-Kinos hingegen entwickelte sich der Streifen zur angenehmen Überraschung seiner Macher zum Kultfilm und brachte dann weltweit das zehnfache seiner Kosten ein.

Ein Sequel lag also nahe, allerdings hatte Boyle wenig Lust, nochmals als Regisseur zu fungieren. Er zog die Position des Produzenten vor. Hinter der Kamera wirkt nun der 1967 auf Teneriffa geborene Juan Carlos Fresnadillo, dessen erster abendfüllender Spielfilm "Intacto" (2001) auf Anhieb einen "Goya" - den spanischen Filmpreis - gewann.

In den USA, wo "28 Weeks Later" im Mai 2007 anlief, konnte der Film den Erfolg des ersten Teils zwar nicht ganz erreichen, bekam aber überwiegend gute Kritiken.

Danny Boyle hat daraufhin die Arbeit an einem dritten Teil begonnen: Der die dann entstehende Trilogie vollendende Arbeitstitel lautet - nicht ohne Logik - "28 Months Later" und spielt in Frankreich, wo der vorliegende Film in seinen Schlusssequenzen auch endet.



Für die Werbekampagne zum England-Start von "28 Weeks Later" im Mai 2007 hatte sich die Werbeangentur so einiges ausgedacht: 28 Tage vor der Premiere projezierte man ein Riesendia auf das Weiße Kliff von Dover: Großbritannien sei kontaminiert, und man solle die Insel unter keinen Umständen betretn, hieß es dort.

Zeitgleich begann man, Werbeflächen in London mit "Viruswarnungen" zu versehen, die - weil wie Graffiti aufgemacht - nur schwer als Werbung zu erkennen waren. Nähere Hinweise zu der drohenden "Gefahr" könne man auf der Internet-Seite www.ragevirus.com erhalten - der offziellen Seite zum Film.

Doch leider hatte die Agentur vergessen, diese Internetadresse auch zu registrieren. Ein namentlich unbekannt gebliebener schlug zu, und die Werbemacher mussten die Domain angesichts des Zeitdrucks für einen nicht genannten, aber vermutlich nicht eben geringen Preis zurückkaufen.



www was?  


Infizierte greifen an!
Infizierte greifen an!
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "28 Weeks Later" in der Regie von Juan Carlos Fresnadillo liefen am 30.08.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Thomas Harlan - Wandersplitter
Dokumentation, Deutschland, 2007

Schwarze Schafe
Komödie, Deutschland, 2006

Sakuran - Wilde Kirschblüte
Drama, Japan, 2006

Lizenz zum Heiraten
Liebeskomödie, USA, 2007

Kein Bund fürs Leben - Sie kommen Deutschland zu retten!
Komödie, Deutschland, 2007

Hippie Masala - Für immer in Indien
Dokumentation, Schweiz, 2006

Hallam Foe - This is my Story
Liebesdrama, Schottland, 2007

Die Letzte Legion
Action, USA, England, Frankreich, 2007



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