Sie sind ganz normale Teenager an der Rudolf-Steiner-Schule in Wetzikon im Kanton Zürich: Wanja Gehr, Stefan Geissmann und Rebecca Schmidli sind im zwölften Schuljahr und haben sich auf die Matura vorbereitet.
Neben Bestehen des Abiturs haben sie noch eine weitere anspruchsvolle Aufgabe: Sie sind Mitglied im Oberstufenchor des Gymnasiums, der zum Abschied der Schullaufbahn das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart aufführt.
Die Kamera beobachtet, wie sie sich bei ihren Proben unter Chorleiter Thomas Gmelin anstrengen müssen. Rund hundert Jugendliche der Oberstufe sind an der Aufführung beteiligt, sei es im Chor oder im Orchester, das den Vortrag begleitet. Und je näher der entscheidende Tag rückt, desto klarer rückt auch die Zeit der endgültigen Trennung der drei jugendlichen Protagonisten heran.
Der Zuschauer ist in der Waldorfschule dabei, wenn das Singen einstudiert wird oder die Stimmen verteilt und die Soli besetzt werden und erlebt diese sechs Wochen der musikalischen Übungen mit bis zum Finale, dem Abschlusskonzert.
Daneben kann er die drei in ihrem Schulalltag und bei der Freizeit beobachten. Stellvertretend für ihre Mitschüler erzählen Wanja, Stefan und Rebecca über ihre Erlebnisse, geben ihre Anschauungen preis und schätzen ihre Zukunft ein.