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Zum Abschied Mozart

Schweiz, 2006
Dokumentation, 80 Minuten, FSK: 0

Originaltitel
Zum Abschied Mozart

Kino-Start
08.03.2007

Regie
Christian Labhart

Darsteller
Thomas Gmelin, Wanja Gehr, Stefan Geissmann, Rebecca Schmidli
Zum Abschied Mozart - Kinoplakat
Eine Waldorfschule im Schweizer Kanton Zürich ist der Schauplatz für eine Dokumentation, die Schüler einer Abschlussklasse während ihrer letzten Wochen dieses Lebensabschnitts zeigt. "Zum Abschied Mozart" richtet den Blick auf Spannungsfelder zwischen Individuen und einer Gruppe, denen sie sich zum Erreichen eines Zieles unterzuordnen haben.

Sie sind ganz normale Teenager an der Rudolf-Steiner-Schule in Wetzikon im Kanton Zürich: Wanja Gehr, Stefan Geissmann und Rebecca Schmidli sind im zwölften Schuljahr und haben sich auf die Matura vorbereitet.

Neben Bestehen des Abiturs haben sie noch eine weitere anspruchsvolle Aufgabe: Sie sind Mitglied im Oberstufenchor des Gymnasiums, der zum Abschied der Schullaufbahn das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart aufführt.

Die Kamera beobachtet, wie sie sich bei ihren Proben unter Chorleiter Thomas Gmelin anstrengen müssen. Rund hundert Jugendliche der Oberstufe sind an der Aufführung beteiligt, sei es im Chor oder im Orchester, das den Vortrag begleitet. Und je näher der entscheidende Tag rückt, desto klarer rückt auch die Zeit der endgültigen Trennung der drei jugendlichen Protagonisten heran.

Der Zuschauer ist in der Waldorfschule dabei, wenn das Singen einstudiert wird oder die Stimmen verteilt und die Soli besetzt werden und erlebt diese sechs Wochen der musikalischen Übungen mit bis zum Finale, dem Abschlusskonzert.

Daneben kann er die drei in ihrem Schulalltag und bei der Freizeit beobachten. Stellvertretend für ihre Mitschüler erzählen Wanja, Stefan und Rebecca über ihre Erlebnisse, geben ihre Anschauungen preis und schätzen ihre Zukunft ein.



Film-Inhalt  


Chorleiter Thomas Gmelin bei den Proben
Chorleiter Thomas Gmelin bei den Proben


  Hintergrund


Stefan Geissmann erzählt über seine Pläne
Stefan Geissmann erzählt über seine Pläne

Waldorfschulen haben ein pädagogisches Konzept, das auf den Lehren von Rudolf Steiner basiert. Der am 27. Februar 1861 bei Cakovec in Kroatien geborene Philosoph hatte die Anthroposophie begründet. Sie führen oft auch die Bezeichnung "Rudolf-Steiner-Schule".

Der Name stammt von einer Zigarettenfabrik ab: Die erste Waldorfschule war eine Betriebsschule von Waldorf-Astoria in Stuttgart, die 1919 ihren Lehrbetrieb aufnahm, wo das Unternehmen seinen Sitz hatte. Der Direktor der Firma war Emil Molt, selbst ein Anhänger der Anthroposophie.

Er hatte Steiner eingeladen, vor seinen Arbeitern seine Ansichten über die Gründung vorzutragen. Da diese beim Publikum ankamen, wurde er beauftragt, das Lehrerkollegium zusammenzustellen und das Curriculum auszuarbeiten.

Die Waldorfschule in Stuttgart war die erste Gesamtschule in Deutschland und auch die erste, in der Jungen und Mädchen in gemeinsamen Klassen unterrichtet wurden. Bis heute haben Waldorfschulen den Ruf, besonders fortschrittlich zu sein. Andererseits geraten sie immer wieder in die Kritik, insbesondere wegen ihrer wissenschaftlich umstrittenen anthroposophischen Grundlagen.



► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Zum Abschied Mozart" in der Regie von Christian Labhart liefen am 08.03.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Strajk - Die Heldin von Danzig
Drama, Deutschland, Polen, 2006

Rennschwein Rudi Rüssel 2
Familienkomödie, Deutschland, 2007

Pathfinder - Fährte des Kriegers
Action, USA, 2007

Norbit
Romantik-Komödie, USA, 2007

Mitten ins Herz - Ein Song für Dich
Liebeskomödie, USA, 2007

Das wahre Leben
Tragikomödie, Deutschland, Schweiz, 2007

Close to Home
Drama, Israel, 2005

Bobby
Drama, USA, 2006

Ebenfalls im Kino 




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