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Aliens vs. Predator 2

USA, 2007
Sci-Fi-Horror

Originaltitel
Aliens vs. Predator: Requiem

Kino-Start
26.12.2007

Regie
Colin Strause, Greg Strause

Darsteller
John Ortiz (Sheriff Morales), Steven Pasquale (Dallas), Johnny Lewis (Ricky), Reiko Aylesworth (Kelly O'Brien), David Paetkau (Dale), Chelah Horsdal (Darcy Benson)
Aliens vs. Predator 2 - Kinoplakat
Nach vier Alien-Filmen, zwei Predatoren, einem Alien-gegen-Predator-Film, einem halben Dutzend Videospielen und unzähligen Comics ist es wieder soweit: In "Aliens vs. Predator 2" wird die Menschheit einmal mehr von schleimigen Weltraummonstern bedroht. Regie führen die Brüder Colin und Greg Strause, als (menschliche) Hauptdarsteller fungieren Steven Pasquale und Reiko Aylesworth.

Einst hatte auf der Erde eine grausame Schlacht zwischen zwei wenig menschlichen Weltraumkreaturen getobt: Den Aliens und den Predatoren. Die Menschen waren dabei eher nur Staffage - und Grundnahrungsmittel für beide. Doch nun herrscht wieder Friede auf Erden.

Nicht so im Weltraum: Kurz vor dem Tod des Predatoren Scar hat ihn noch ein Alien infiziert und ist nun in seinen sterblichen Überresten, die gerade per Raumschiff überführt werden - zu einem prächtigen "Predalien" (unerkennbar in der Maske: Tom Woodruff Jr.) herangereift, einem Mischling.

Diese Kreatur schlüpft und macht schon bald das ganze Raumschiff unsicher. Die Predatoren schießen mit Plasma um sich - und treffen vorwiegend ihr eigenes Raumschiff.

Selbiges stürzt nun in Colorado nahe der kleinen Gemeinde Gunnison ab. Zahlreiche Aliens, die als Gefangene an Bord waren, überleben den Absturz und machen sich sogleich über die örtliche Einwohnerschaft her, um ihre Art zahlenmäßig auzupäppeln.

Auch das Predalien überlebt und macht sich bei der Erdbevölkerung schnell unbeliebt, vereint es doch die negativen Eigenschaften beider Weltraumrassen in sich. Und dem hat auch der Ortssheriff Dallas Howard (Steven Pasquale) mit seinen Deputies Ray (Chris William Martin) und Joe (James Chutter) nicht viel entgegenzusetzen.

Doch Hilfe ist auf dem Weg in Form einer Armeeeinheit unter Col. Stevens (Robert Joy). Dumm nur, dass die Predatoren auch schon jemanden (Ian Whyte) zum Aufräumen nach Gunnison auf den Weg gebracht haben...



Film-Inhalt  


Klopft da wer?
Klopft da wer?


  Hintergrund


..und dann noch dieser fiese Mundgeruch
..und dann noch dieser fiese Mundgeruch

"Aliens vs. Predator 2" ist das Sequel zu "Aliens vs. Predator" aus dem Jahre 2004. Nach der so ziemlich einhelligen Meinung der Kritiker war letzterer so ziemlich das Übelste, was in dem Jahr auf die Kinoleinwand kam. Dennoch gab es für ein Sequel eine guten Grund: "Aliens vs. Predator" - mit 60 Millionen US-Dollar produziert - hatte ein vom ausführenden Studio 20th Century Fox wohl selbst nicht in dieser Höhe erwartetes Einspielergebnis von rund 170 Millionen Dollar.

Diesmal wurde bei der Produktion kräftig gespart, und so fiel das Sequel mit 40 Millionen Dollar deutlich billiger aus als sein Vorgänger.

Ihr Regiedebüt geben bei dieser Gelegenheit die Brüder Colin und Greg Strause. Letzterer äußert sich zum Thema Monster: "Was ist furchteinflößender: Eine Bedrohung, die Millionen von Kilometern entfernt stattfindet, oder eine, die vor der eigenen Tür lauert? Wir fanden einfach, dass es höchste Zeit war, die Aliens und den Predator auf die Erde zu holen. Jetzt geht es ans Eingemachte, in diesem Film ist niemand mehr sicher!"

"Die Kreaturen bewegen sich jetzt quasi durch unsere Straßen", fügt Produzent John Davis hinzu. "Die Idee bestand darin, die Geschichte in 'Überall, USA' anzusiedeln – in einer schönen, ruhigen und wiedererkennbaren Kleinstadt. Plötzlich bricht hier ein Gemetzel los, eine blutrünstige Schlacht, wie man sie sich eigentlich gar nicht vorstellen kann."

Wer sich einen gemütlichen Kinoabend machen will, sei also gewarnt, dass nicht das Popcorn im Halse steckenbleibe: Wegen diverser brutalster Szenen bekam der Film in Deutschland keine Jugendfreigabe.



Die Saga begann im Jahre 1979 mit dem Sci-Fi-Horror-Schocker "Alien". Ein eierlegendes Monster hatte sich an Bord eines Raumschiffes geschlichen und verfrühstückte dort ein Besatzungsmitglied nach dem anderen.

Für den damaligen Regisseur Ridley Scott - "Alien" war erst sein zweiter Film überhaupt - brachte der Streifen ebenso den Durchbruch wie für die Hauptdarstellerin Sigourney Weaver.

Trotz des Erfolges dauerte es sieben Jahre, bis 1986 "Alien 2" in die Kinos kam. Sigourney Weaver war wieder dabei, und Regie führte kein geringerer als James Cameron.

Ein Jahr später - also 1987 - erblickte dann der "Predator" das Licht der Welt: Ein gut getarntes, gelegentlich unsichtbares Wesen, mit einem Raumschiff auf die Erde abgestürzt, verschlang in den Urwäldern von Guatemala die Mitglieder einer US-Spezialeinheit, die nach dem Raumschiff suchen sollten. Regisseur war John McTiernan. Zwei der Darsteller gingen später in die Politik: Schwarzengger wurde Gouverneur in Kalifornien, Ventura ein solcher in Minnesota.

Bereits im Herbst 1989 ließ dann der Comic-Verlag Dark Horse die beiden Monster gegeneinander auf dem Zeichentisch antreten. Vor der filmischen Umsetzung dieser Idee folgten jedoch noch 1990 "Predator 2" - diesmal machte das außerirdische Kroppzeug Los Angeles unsicher - sowie die beiden Alien-Filme "Alien 3" (1992) und "Alien Resurrection" (1997), beide wie gehabt mit Sigourney Weaver in der weiblichen Hauptrolle.

Im Jahre 2004 war dann es endlich so weit: Die beiden Ekelpakete aus dem Weltraum durften auf der Leinwand in "Alien vs. Predator" gegeneinander antreten. Die Besetzung war mittelprächtig und die Kritik vernichtend. Dem geneigten Kinogänger war das egal: "Alien vs. Predator" wurde zum Kassenschlager.



Kleines Who is Who der Abscheulichkeiten  


Schlimmer als beim Zahnarzt
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► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Aliens vs. Predator 2" in der Regie von Colin Strause, Greg Strause liefen am 26.12.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Tödliche Versprechen - Eastern Promises
Drama, Kanada, 2007

The Astronaut Farmer
Tragikomödie, USA, 2007

Die Unerzogenen
Drama, Deutschland, 2007

Der Fuchs und das Mädchen
Familiendrama, Frankreich, Italien, Rumänien, 2007

Das Herz ist ein dunkler Wald
Drama, Deutschland, 2007



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