"Aliens vs. Predator 2" ist das Sequel zu "Aliens vs. Predator" aus dem Jahre 2004. Nach der so ziemlich einhelligen Meinung der Kritiker war letzterer so ziemlich das Übelste, was in dem Jahr auf die Kinoleinwand kam. Dennoch gab es für ein Sequel eine guten Grund: "Aliens vs. Predator" - mit 60 Millionen US-Dollar produziert - hatte ein vom ausführenden Studio 20th Century Fox wohl selbst nicht in dieser Höhe erwartetes Einspielergebnis von rund 170 Millionen Dollar.
Diesmal wurde bei der Produktion kräftig gespart, und so fiel das Sequel mit 40 Millionen Dollar deutlich billiger aus als sein Vorgänger.
Ihr Regiedebüt geben bei dieser Gelegenheit die Brüder Colin und Greg Strause. Letzterer äußert sich zum Thema Monster: "Was ist furchteinflößender: Eine Bedrohung, die Millionen von Kilometern entfernt stattfindet, oder eine, die vor der eigenen Tür lauert? Wir fanden einfach, dass es höchste Zeit war, die Aliens und den Predator auf die Erde zu holen. Jetzt geht es ans Eingemachte, in diesem Film ist niemand mehr sicher!"
"Die Kreaturen bewegen sich jetzt quasi durch unsere Straßen", fügt Produzent John Davis hinzu. "Die Idee bestand darin, die Geschichte in 'Überall, USA' anzusiedeln – in einer schönen, ruhigen und wiedererkennbaren Kleinstadt. Plötzlich bricht hier ein Gemetzel los, eine blutrünstige Schlacht, wie man sie sich eigentlich gar nicht vorstellen kann."
Wer sich einen gemütlichen Kinoabend machen will, sei also gewarnt, dass nicht das Popcorn im Halse steckenbleibe: Wegen diverser brutalster Szenen bekam der Film in Deutschland keine Jugendfreigabe.