"American Gangster" beruht auf dem Essay "The Return of Superfly" des amerikanischen Journalisten Mark Jacobsen, das den Aufstieg und Fall des Frank Lucas schildert und im Jahre 2000 von dem Magazin New Yorker veröffentlicht wurde.
Kurz nach Erscheinen erwarben die Universal Studios die Rechte an der Geschichte und beauftragten den Drehbuchautor Steve Zaillian mit der Erstellung eines Filmskripts.
Dieses landete bereits im Jahre 2002 auf dem Schreibtisch des Regisseurs Ridley Scott, der sich zwar zunächst interessiert zeigte, wegen anderer Aufträge die Sache aber nicht weiter verfolgte.
Im März 2004 wurde dann Antoine Fuqua ("Training Day", "King Arthur") mit der Regiearbeit für "American Gangster" beauftragt und gleichzeitig Denzel Washington für die Rolle des Lucas und Benicio del Toro für die Rolle des Detective Richie Roberts verpflichtet. Für das Projekt stellte die Universal 80 Millionen Dollar bereit.
Fuqua - selbst ein Farbiger - fasste "American Gangster" als Rassendrama auf, während dem Studio ein Thriller vorschwebte. Auch liefen ihm die Kosten davon. Als kurz vor Drehbeginn die Kalkulation die 100-Millionen-Dollar-Grenze sprengte, zog das Studio die Notbremse: Zwei Wochen vor Drehbeginn wurde Fuqua gefeuert und das gesamte Projekt auf Eis gelegt.
Der Abbruch kam Universal teuer zu stehen: Denzel Washington kassierte 20 Millionen Doller, Benicio Del Toro weitere fünf Millionen an Ausfallhonorar.
Dennoch war das Projekt "American Gangster" nicht gänzlich gestorben: Im März 2005 wurde der Regisseur Terry George mit der Überarbeitung des Drehbuches beauftragt. Er strich es auf ein Budget von 50 Millionen Dollar zusammen und übergab dann die Leitung an Ridley Scott, der schließlich mit den Dreharbeiten im Frühjahr 2006 begann.
Gedreht wurde fast ausschließlich an den Originalschauplätzen in New York.