Die Idee zu "Ein tierisch verrückter Bauernhof" wurde vor fast 20 Jahren geboren, noch bevor Drehbuchautor Steve Oedekerk überhaupt im Showbusiness Fuß gefaßt hatte: "Ich war bei einem Freund zu Hause, und sein Hund schaute mich unentwegt an", erinnert er sich. "Überall, wo ich hinging, verfolgte er mich mit seinen Augen. Als ich den Raum verließ, hatte ich das Gefühl, dass der Hund auf zwei Beinen stand und sagte 'Mann, es wird aber auch Zeit, dass der Typ verschwindet'. Und er trollte sich zur Katze, und die beiden fingen an, Poker zu spielen. Es war nur dieser kleine Gedanke, aber ich vergaß ihn nie. Und es dauerte nicht lange, bis ich dachte, `Mann, das könnte ein cooler Film werden'".
Jahre gingen vorbei, und Oedekerk wurde zu einem der erfolgreichsten Drehbuchschreiber Hollywoods. Er hatte sogar begonnen, seine eigenen Erfolgsfilme zu inszenieren. Aber die Idee der eigenständigen Welt der Tiere lies ihn niemals los. Und dann sah er eines Tages einen der Charaktere, von dem er geträumt hatte. In einer Kunstgalerie in Laguna Beach, Kalifornien, entdeckte Oedekerk eine komische, lebensgroße Skulptur einer Kuh, auf zwei Beinen stehend. "Diese Skulptur hatte die volle Größe, genau so groß wie ich!", sagt er. Oedekerk war ein wenig sprachlos, dieses Bild zu sehen, das bislang nur in seinem Kopf existierte.
Die Musik spielt in dem Film ebenfalls eine große Rolle. "Es ist nicht gerade ein Musical im herkömmlichen Sinne, aber ich wollte, das die Tiere Musik machen und singen. Für mich ist es so etwas wie die klassischen Merrie Melodies und Silly Symphony-Cartoons. Das habe ich immer sehr geliebt, und es ist meine Art von Tribut an sie", sagt Oedekerk.