"Ich wollte keinen Film über Hijras machen, eher mit ihnen, von innen heraus, ohne allwissenden, erklärenden Kommentar. Auf die Dichte der Begegnungen sollte es ankommen, nicht auf die journalistische Vollständigkeit", sagt Regisseur Thomas Wartmann über seinen Film.
Dabei konnte Wartmann aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Print-Journalist schöpfen. Er hat unter anderem für GEO, Merian, Tempo und den Stern Asien durchreist; er weiß mithin, wovon er berichtet. Das Ergebnis ist eine in kräftigen und dennoch sensiblen Bildern erzählte Reise in eine unbekannt Welt, spannend berichtet statt belehrend unterrichtet, und damit angenehm jenseits des üblichen Dokumentarfilms.
"Between the Lines - Indiens drittes Geschlecht" wurde mit dem "Vison Award" auf dem Max Ophüls Filmfestival ausgezeichnet, gewann das "River to River"-Festival in Florenz und den Puplikumspreis auf der TLGFF in Turin.