Adiyaman ist eine Stadt in einer eher unterentwickelten türkischen Provinz. Im Jahr 1982 herrscht kurz nach dem Militärputsch politische Instabilität. Über die Stadt wurde ein Ausgehverbot verhängt. Das trifft auch eine Gruppe von Musikern, die dadurch nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen können.
Der befehlshabende Major (Oktay Kaynarca) hat vor, ein Orchester zu installieren, in dem die Künstler unterkommen sollen. Abuzer Yayladali (Cezmi Baskin), einst ein berühmter Geigenvirtuose, wird zum Orchesterchef befördert. Seine Tochter ist die hübsche Gülendam (Özgü Namal), die sich in den rebellischen Haydar Arikan (Umut Kurt) verliebt hat. Der ist politisch engagiert und soll auf die Universität gehen, um eines Tages vielleicht Landrat zu werden.
Doch der junge Mann, der mit den Vorbereitungen zu einer Demonstration beschäftigt ist, bemerkt nicht, welche Zuneigung Gülendam für ihn empfindet. Darum geben die Frauen des Nachtclubs, die bei ihr zuhause zu Besuch sind, der mutterlosen Gülendam einen weisen Rat: Wenn ihr Angebeteter für sie keine Augen hat, müsse sie etwas tun, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.
Abuzers Bruder Tekin (Nazmi Kirik) findet eine geniale Lösung für das Problem der Musiker: Aus dem geschlossenen Volkshaus wird kurzerhand eine Sozialeinrichtung gemacht, und Tekin bringt zwei reifere Damen, Sängerinnen eines Nachtclubs in die Stadt: Die üppige Aydeniz Derya (Meral Okay), die sich ein wenig in Abuzer verliebt und für Gülendam die Rolle der Mutter einnimmt, und Arzum Cilem (Dilber Ay), an die Abuzers Vater Mahmut (Bahri Beyat) sein Herz verliert...