Um dem Film an Höchstmaß an Authentizität zu verleihen, wurden bei den Dreharbeiten echtes Bier - nicht etwa eine "Ersatzflüssigkeit" wie Tee oder dergleichen - hektoliterweise konsumiert. Obwohl Profis am Set versammelt waren, ging das nicht ohne Pannen ab.
Eric Christian Olsen erzählt: "In einer der großen Trinkszenen setzte Will Forte den Krug an, und alle ließen sich von der Stimmung mitreißen, feuerten ihn an – also schluckte Forte, was das Zeug hielt."
Forte bestätigt das: "Beim ersten Wett-Trinken auf dem Drehplan war ich als Erster an der Reihe, und ich verschätzte mich bei der Flüssigkeitsmenge, die ich beim Trinken aus diesem riesigen Krug schlucken musste – und zwar in jeder Wiederholung aufs Neue. Ich wollte einfach niemanden enttäuschen!"
Heffernan fügt hinzu: "Nach der dritten Wiederholung merkte Forte, dass er Probleme bekam – er verschwand also hinter dem Haus und trank rückwärts – alles klar? Und das dreimal!"
Es ist bei Dreharbeiten durchaus nicht ungewöhnlich, nach einem harten Tag mit den Kollegen ein oder zwei kalte Biere zu zischen. Doch bei "Bierfest" wurde das ständige Trinken vor der Kamera sogar den hartgesottensten Zechern zu viel.
Nach Abschluss der Produktion sprach Forte aus, was die meisten Schauspieler nur allzu gut nachempfinden konnten: "Bei Drehschluss streiten sich die Leute um das Bier, aber in diesem Fall war das anders – wenn jemand fragte: 'Trinken wir noch ein Bier?', kam die einstimmige Antwort: 'Nee, ganz sicher nicht. Ein Glas Wein vielleicht, eine Margarita, oder ein Mittel gegen Sodbrennen – aber ganz bestimmt kein Bier, vielen Dank!"