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Black Christmas

USA, Kanada, 2006
Horror-Thriller, 100 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Black Christmas

Kino-Start
21.12.2006

Regie
Glen Morgan

Darsteller
Robert Mann (Billy Lenz), Cainan Wiebe (Billy als Junge), Karin Konoval (Billys Mutter), Peter Wilds (Billys Vater), Howard Siegel (Billys Stiefvater), Christina Crivici (Agnes mit 8), Katie Cassidy (Kelli Presely), Michelle Trachtenberg (Melissa Kitt), Kristen Cloke (Leigh Colvin), Crystal Lowe (Lauren Hanon), Mary Elizabeth Winstead (Heather Lee), Oliver Hudson (Kyle), Lacey Chabert (Dana Mathis), Kathleen Kole (Eve), Andrea Martin (Barbara MacHenry), Jessica Harmon (Megan Helms), Leela Savasta (Clair Crosby), Dean Friss (Agnes)
Black Christmas - Kinoplakat
1974, im selben Jahr wie der Horrorschocker "Blutgericht in Texas", wurde mit "Black Christmas" ein weiterer Markstein des Genres gedreht. Für alle, denen Weihnachten zu beschaulich ist, kommt rechtzeitig dieses Remake von Glen Morgan in die Kinos.

Der kleine Billy Lenz (Cainan Wiebe) hat keine übermäßig glückliche Kindheit: Seine kaltherzige Mutter (Karin Konoval) vernachlässigt und misshandelt ihn und lässt ihn in einer schäbigen Mansarde hausen. Sie betrügt ihren Ehemann (Peter Wilds) nach Strich und Faden, und auf einmal ist er verschwunden. Sie legt sich einen neuen Liebhaber (Howard Siegel) zu und bekommt von diesem eine Tochter. Agnes (Christina Crivici) wird von ihr mit Zuneigung bedacht, und an einem Heiligen Abend bricht schließlich aus Billy seine angestaute Wut und seine Eifersucht hervor. Ein Gemetzel findet statt, und anschließend backt Billy ein ganz spezielles Weihnachtsgebäck...

Fünfzehn Jahre später: Das Haus wird mittlerweile von einer Clique Studentinnen bewohnt: Kelli Presely (Katie Cassidy), Melissa Kitt (Michelle Trachtenberg), Leigh Colvin (Kristen Cloke), Lauren Hanon (Crystal Lowe), Heather Lee (Mary Elizabeth Winstead), Dana Mathis (Lacey Chabert), Megan Helms (Jessica Harmon), Eve (Kathleen Kole) und Clair Crosby (Leela Savasta) bereiten sich zusammen mit ihrer Haushälterin Barbara MacHenry (Andrea Martin) auf das Weihnachtsfest vor. Aus Spaß und Tradition soll auch dem damaligen Serienmörder ein Weihnachtsgeschenk dargebracht werden...

Das Haus wird festlich geschmückt, doch die Vorfreude auf Heiligabend wird durch bedrohliche, mysteriöse Telefonanrufe getrübt. Billy (Robert Mann) hat sich entschlossen, zum Weihnachtsurlaub zurückzukehren. Zunächst unbemerkt, ist er wieder auf dem Dachboden eingezogen. Und als die ersten beiden Mädchen spurlos verschwinden, ahnen die anderen, dass bald auch ihr letztes Stündlein geschlagen haben könnte...



Film-Inhalt  


Wartet auf seine Bescherung: Billy (Robert Mann)
Wartet auf seine Bescherung: Billy (Robert Mann)


  Hintergrund


Noch schaut sie in die Stille Nacht: Lauren (Crystal Lowe)
Noch schaut sie in die Stille Nacht: Lauren (Crystal Lowe)

Black Christmas von 1974 gilt für Viele als einer der Meilensteine des Slasher-Film, eines Subgenres der Horrorsparte. Noch vor dem Kultfilm "Halloween" von "John Carpenter", der diese Art von Horror-Streifen beim breiten Publikum populär gemacht hatte, wurden hier die typischen Merkmale meisterlich in Szene gesetzt: Eine Gruppe von Teenagern, Feiertage, ein altes Haus, merkwürdige Telefonanrufe, ein Psychopath aus dem Dunkeln, und die Kamera aus dessen Perspektive.

Nachdem der Slasherfilm seit den 1990ern eine Renaissance erfahren hatte, angefangen mit Werken wie "Scream" oder "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", lag es auf der Hand, "Black Christmas" einer Modernisierung zuzuführen. Bob Clark, Regisseur der Vorlage, fungierte hier als ausführender Produzent.

Auch aus dem damaligen Cast gibt sich jemand die Ehre: Andrea Martin, damals als Phyllis Carlson eines der jugendlichen Opfer, spielt hier die Haushälterin Barbara MacHenry.

Obwohl auch das Remake, ebenso wie das Original, in Kanada gedreht wurde, hatte die Filmcrew mit dem Klimawandel zu kämpfen. Am Drehort Vancouver wurde bereits die Reihe "Final Destination" gedreht, an der Glen Morgan als Co-Autor und Produzent ebenfalls beteiligt war. Dort herrschen normalerweise schneereiche Winter, wegen des ausbleibenden Niederschlags musste allerdings jede Menge Kunstschnee herangeschafft werden.



Clark zeigte sich mit der Arbeit des Gespanns Glen Morgan (Regie) und James Wong (Produzent) zufrieden. Die beiden kennen sich bereits aus der Highschool in San Diego und hatten danach an der Loyola Marymount University studiert.

Der gebürtige Hongkong-Chinese Wong war dort ursprünglich in Ingenieurwesen eingeschrieben, war aber dann von einer Aufführung von "Apocalypse Now" so begeistert, dass er ins Filmfach wechselte. Zusammen mit Morgan schrieb er sein erstes Drehbuch zu "The Boys Next Door", das 1985 mit Charlie Sheen verfilmt wurde.

Ihren Durchbruch erzielte das Schreiber- und Produzentenduo mit "Akte X" - an dieser Erfolgsserie hatten sie als Entwickler von Story und Charaktere und als Produzenten entscheidenden Anteil. Dabei zeichnen sich ihre Werke auch immer durch subtilen Humor aus. Der ist auch in ihrem ersten gemeinsamen Horror-Blockbuster "Final Destination" erkennbar



Die Macher  


Leise rieselt der Schnee auf ein Opfer
Leise rieselt der Schnee auf ein Opfer
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Black Christmas" in der Regie von Glen Morgan liefen am 21.12.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vitus
Drama, Schweiz, 2006

Natale a New York
Komödie, Italien, USA, 2006

Lichter der Vorstadt
Drama, Finnland, 2006

Just Friends - No Sex
Liebeskomödie, USA, Kanada, 2005

Flicka - Freiheit. Freundschaft. Abenteuer.
Familien-Drama, England, 2006

Das hässliche Entlein & ich
Zeichentrick, Dänemark, 2006

Babel
Drama, USA, 2006



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