Black Christmas von 1974 gilt für Viele als einer der Meilensteine des Slasher-Film, eines Subgenres der Horrorsparte. Noch vor dem Kultfilm "Halloween" von "John Carpenter", der diese Art von Horror-Streifen beim breiten Publikum populär gemacht hatte, wurden hier die typischen Merkmale meisterlich in Szene gesetzt: Eine Gruppe von Teenagern, Feiertage, ein altes Haus, merkwürdige Telefonanrufe, ein Psychopath aus dem Dunkeln, und die Kamera aus dessen Perspektive.
Nachdem der Slasherfilm seit den 1990ern eine Renaissance erfahren hatte, angefangen mit Werken wie "Scream" oder "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", lag es auf der Hand, "Black Christmas" einer Modernisierung zuzuführen. Bob Clark, Regisseur der Vorlage, fungierte hier als ausführender Produzent.
Auch aus dem damaligen Cast gibt sich jemand die Ehre: Andrea Martin, damals als Phyllis Carlson eines der jugendlichen Opfer, spielt hier die Haushälterin Barbara MacHenry.
Obwohl auch das Remake, ebenso wie das Original, in Kanada gedreht wurde, hatte die Filmcrew mit dem Klimawandel zu kämpfen. Am Drehort Vancouver wurde bereits die Reihe "Final Destination" gedreht, an der Glen Morgan als Co-Autor und Produzent ebenfalls beteiligt war. Dort herrschen normalerweise schneereiche Winter, wegen des ausbleibenden Niederschlags musste allerdings jede Menge Kunstschnee herangeschafft werden.