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Born to Fight

Thailand, 2004
Action, 96 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Kerd ma lui

Kino-Start
03.08.2006

Regie
Panna Rittikrai

Darsteller
Nappon Gomarachun (General Yang), Santisuk Promsiri (Lowfei), Dan Chupong (Daew), Piyapong Piew-on (Tun), Somrak Khamsing (Tug), Amornthep Waewsang (Moo), Suebsak Pansueb (Jo), Nantaway Wongwanichislip (Nye)
Born to Fight - Kinoplakat
Nach "Ong-Bak: The Thai Warrior" (2003) und "The Bodyguard" (2004) schlägt das thailändische Action-Duo Panna Rittikrai (Drehbuch, Regie) und Prachya Pinkaew (Produktion) nun mit Fussbällen um sich: "Born to Fight" verspricht sowohl asiatischen Kampf-Sport wie auch Sport-Kampf auf höchster choreographischer Ebene von der ersten Szene bis zum Abspann.

Deaw (Dan Chupong) ist Undercover-Agent einer Anti-Drogen-Einheit der thailändischen Polizei. Seine Gruppe wird von dem erfahrenen und beliebten Major Puntakarn Ritdamrong (Shaschai Chumrum) geführt. Ihr Ziel ist der berüchtigte Drogenboss General Yang (Noppol Gomaruchun).

Bei einem Routine-Einsatz wird Major Puntakarn von Bandenmitgliedern des General Yang getötet. Deaw verfolgt die Täter durch ganz Thailand und kann sie schließlich stellen und General Yang hinter Schloss und Riegel bringen.

Trotz des kriminalistischen Erfolgs ist Deaw deprimiert. Er kommt über den Tod seines Vorgesetzen nicht hinweg und quittiert den Dienst. Nui (Kessarin Ektawatkul), Deaws Schwester, versucht ihn aufzuheitern. Gemeinsam fahren die beiden in ein kleines ländliches Dorf im Norden Thailands, wo der nationale Sportverband zu einem Tournier geladen hat.

Kaum dort angekommen, wird das Dorf von einer Bande um den örtlichen Rebellen-Führer Lor Fai (Sunthissok Promsiri) überfallen und die Bewohner als Geiseln genommen. Lor Fai fordert die sofortige Freilassung von General Yang und droht der thailändischen Regierung. Er und seine Kumpanen installieren überall im Dorf Explosivkörper und - schlimmer noch - sie verfügen offenbar über eine Waffe, die sogar die Millionenstadt Bangkok bedrohen kann.

Deaw, Nui und ihre Sportsfreunde beschließen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Allerdings stehen ihnen anfänglich nur ihre sportlich durchtrainierten Körper und ein paar Takraw-Bälle zur Verfügung, um Lor Fais Männer zu überwältigen. Doch bald schon zeigt sich, welch treffliche Waffe ein Takraw-Ball sein kann, wenn er von wahren Meistern geschossen wird...



Film-Inhalt  


Rebellen überfallen das Dorf
Rebellen überfallen das Dorf


  Hintergrund


Special-Agent Deaw (Dan Chupong) schlägt zurück
Special-Agent Deaw (Dan Chupong) schlägt zurück

Produzent Prachya Pinkaew - Jahrgang 1962 - kam erst 1990 zum Film, nachdem er sein Studium der Architektur erfolgreich abgeschlossen hatte. Er stand zunächst für Werbespots und Musikvideos hinter der Kamera.

Pinkaew gelang 2003 mit "Ong Bak" - seinem damals dritten Spielfilm - der große Durchbruch: Ausgezeichnet mit dem Action-Award auf dem Deauville Asian Filmfestival und dem Orient Express Award auf dem Katalanischen Internationalen Filmfestival wurde "Ong Bak" der bisher erfolgreichste Thai-Film an den Kino-Kassen.

Für "Born to Fight" stand Pinkaew der gesamte thailändische Sportbund zur Seite: Nicht nur die Komparsen-Rollen in der Action-Szenen sind mit thailändischen Sportlern besetzt, es stehen auch eine ganze Reihe nationaler und internationaler Meister in Fußball, Rugby, Turnen, Tae Kwon Do vor der Kamera - und mit Boxer Somrak Kumsing sogar ein olympischer Goldmedaillen-Gewinner.



Takraw ist eine etwa im 15. Jahrhundert in Thailand entstandene Ballsportart, die sich heute in ganz Südostasien einer großen Beliebtheit erfreut. Es ist die Nationalsportart der Philippinen.

Das Spiel ist eine Mischung aus Fußball und Volleyball. Ursprünglich standen die Spieler in einem Kreis und spielten sich gegenseitig einen hohlen Korb-Ball, traditionell aus Rattan, heute zumeist aus Kunststoff, zu. Ziel war und ist es, möglichst lange zu vermeiden, dass der Ball, der etwa ein Gewicht von 250g und einen Durchmesser von knapp 20cm hat, den Boden berührt. Dabei darf der Ball von den Spielern ausschließlich mit den Beinen und dem Kopf berührt werden.

Heute üblich ist eine Mannschaftssport-Variante des Sepak Takraw, bei der die gegnerischen Teams - wie beim Volleyball - in getrennten Feldern stehen. Bei einer weiteren Variante, dem Hoop-Takraw, ist es das Ziel, den Ball in einen Korb zu schießen, der dem Basketball-Korb ähnlich ist und der in Mitte des Spielfeldes steht.

In Deutschland bestehen in Köln und Berlin zwei größere Takraw-Vereine, weitere Sepak-Takraw-Gemeinden gibt es in Nordwestdeutschland und der Schweiz. Seit 1980 werden offizielle Wettkämpfe und internationale Meisterschaften ausgetragen.



Info: Sepak Takraw  


Da geht's bergab mit der thailändischen Drogen-Mafia
Da geht's bergab mit der thailändischen Drogen-Mafia
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Born to Fight" in der Regie von Panna Rittikrai liefen am 03.08.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Volver - Zurückkehren
Abenteuerkomödie, Spanien, 2006

Urmel aus dem Eis
Animation, Deutschland, 2006

The Giant Buddhas
Dokumentation, Schweiz, 2005

Phat Girlz
Komödie, USA, 2005

Garfield 2
Komödie, USA, 2006

Dave Chappelle´s Block Party
Dokumentation, USA, 2006



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