Paris um das Jahr 1900: Josef (James Thierree) ist ein junger Wanderarbeiter, der beim Bau des Eiffelturms in schwindelerregender Höhe Stahlträger verschweißt. Als eines Tages sein bester Freund während der Arbeiten in den Tod stürzt, fällt Josef in tiefe Depressionen.
Er findet wieder ins Leben zurück, als ein Zirkus in der Nachbarschaft gastiert. Auf einem Plakat sieht er das Bildnis der schönen Trapezkünstlerin Alice (Izabella Miko), in das er sich sofort verliebt.
Josef bewirbt sich bei dem Zirkus ebenfalls als Trapezkünstler und bekommt tatsächlich eine Anstellung. Von nun an fliegt er gemeinsam mit Alice, die nach und nach beginnt, seine Liebe zu erwidern, durch die Höhen des Zirkuszeltes. Für Josef beginnt eine Zeit des puren Glückes. Aber nicht für lange: Das Publikum, Zirkusdirektor Dempsey (Derek Jacobi) und auch Alice selbst verlangen immer schwierigere und riskantere Aufführungen.
Es kommt wie es kommen muss: Eines Tages entgleitet Alice Josef aus seinen Händen und stürzt in die Tiefe. Schwer veletzt, vielleicht tödlich, wird sie aus dem Zirkus getragen. Josef ist derart geschockt, dass er wie erstarrt auf dem Trapez bleibt. Stunden, Tage, Wochen. Josef ist in einen Wahn verfallen. Er will das Trapez nicht wieder verlassen, bis Alice zu ihm zurückkehrt.
Die Zeit vergeht. Dem Zirkus geht es wirtschaftlich schlecht. Das Kino entwickelt sich zur großen Konkurrenz, zudem ziehen am Horizont die Vorboten des Weltkrieges auf. Josef hockt inzwischen als absurdes Faktotum in ein Vogelkleid gehüllt als besondere Attraktion unverändert auf dem Trapez und wartet auf Alice. Aber Alice kommt nicht... Stattdessen bemüht sich nun Kollegin Nina (Jodhi May) aufopferungsvoll, aber nur mit mäßigen Erfolg um ihn.
Doch dann entdeckt Josef eines Tages tatsächlich Alice im Publikum. Sie hat den Sturz überlebt, dem Zirkus längst den Rücken gekehrt und ist zwischenzeitlich verheiratet. Der Schock ist für Josef so groß, dass er es jetzt ist, der in die Tiefe fällt...