Die Romanvorlage zu "Casino Royale" verfasste Ian Fleming 1953. Bereits ein Jahr später wurde der Stoff unter dem Titel "Climax! - Casino Royale" mit Barry Nelson als James Bond und Peter Lorre als Le Chiffre unter der Regie von William H. Brown Jr. für den amerikanischen Fernsehsender CBS verfilmt. Der Erfolg der Ausstrahlung, die am 21. Oktober 1954 lief, hielt sich in Grenzen, und der Film geriet weitgehend in Vergessenheit.
Als erster "richtiger" James Bond kam 24. Januar 1963 "James Bond jagt Dr. No" in die Deutschen Kinos. Sean Connery und Ursula Andress prägten das Bond-Image für eine ganze (Kino-)Generation. Produziert wurde damals wie heute in den britischen Pinewood Studios der EON Production, westlich von London gelegen, im Auftrag der United Artists, einer MGM-Tochter, die heute zum Sony-Konzern gehört.
Nach drei weiteren erfolgreichen Bonds ("Liebesgrüße aus Moskau" (1963), "Goldfinger" (1964) und "Feuerball" (1965)) nahm sich 1966 Charles K. Feldman des Themas an. Er erwarb klammheimlich die Film-Rechte an "Casino Royale" von der CBS, konnte jedoch Sean Connery nicht aus seinem Vertrag lösen und entschied sich deshalb, den Roman als James-Bond-Parodie zu verfilmen.
Feldman verpflichtete für sein Projekt gleich fünf Regisseure (John Huston, Ken Hughes, Val Guest, Robert Parish und Joe Mc Grath), und seine Besetzungsliste liest sich wie ein Who-is-who der Film-Welt der späten 1960er Jahre: David Niven, Peter Sellers, Woody Allen, Ursula Andress, Charles Boyer, William Holden, John Huston, Deborah Kerr, Daliah Lavi, Joanna Pettet, Orson Welles, Kurt Kasznar, Terence Cooper, Barbara Bouchet, Jacqueline Bisset, Alexandra Bastedo, Peter O'Toole und Jean-Paul Belmondo, um nur die berühmtesten zu nennen: Und auch für die Filmmusik verpflichtete man mit Burt Bacharach ein Schwergewicht.