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Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

USA, 2006
Action-Thriler, 121 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
Déjà Vu

Kino-Start
28.12.2006

Regie
Tony Scott

Darsteller
Denzel Washington (Doug Carlin), Paula Patton (Claire Kuchever), Val Kilmer (Agent Andrew Pryzwarra), James Caviezel (Carroll Oerstadt), Adam Goldberg (Denny), Elden Henson (Gunnars), Erika Alexander (Shanti), Bruce Greenwood (Jack McCready), Rich Hutchman (Agent Stalhuth), Matt Craven (Larry Minuti), Donna W. Scott (Beth), Enrique Castillo (Claires Vater)
Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit - Kinoplakat
Nach dem Abenteuer-Spektakel "Fluch der Karibik 2" bringt Jerry Bruckheimer einen Mysterythriller in erstklassiger Besetzung auf die Leinwand. "Deja vu" war der erste Film, der nach der Katastrophe mit Hurrikan Katrina in New Orleans gedreht wurde.

New Orleans, am Morgen des 28. Februar 2006: Auf dem Mississippi ist eine Fähre unterwegs zum French Quarter. Die Passagiere freuen sich auf den bevorstehenden Mardi Gras. Doch eine gewaltige Explosion im Rumpf zerreißt das Schiff, das darauf sinkt und 543 Menschen mit in den Tod reißt. Weil der eigentlich zuständige Spurensicherer Larry Minuti (Matt Craven) nicht erreichtbar ist, übernimmt Doug Carlin (Denzel Washington) von der US-Behörde für Sprengstoff die Untersuchungen am Tatort, unterstützt von FBI-Agent Andrew Pryzwarra (Val Kilmer). Schnell wird klar, dass die Sprengung durch eine Bombe ausgelöst wurde. Die Auswertung von Videokameras am Fluss zeigen einen Mann, der vom Ufer aus die Fähre zum Zeitpunkt der Detonation beobachtet hatte und danach mit einem Motorrad wegfuhr. Somit ist sicher, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt hat.

Carlin versucht, Hinweise aufzuspüren, die den Tathergang aufklären helfen. Eine weibliche Leiche wird gefunden, die ein Rätsel aufwirft: Obwohl die als Claire Kuchever (Paula Patton) identifizierte Frau wie die anderen Opfer Brandverletzungen aufweist, ist der Leichnam bereits vor der Explosion der Fähre aufgetaucht. Offensichtlich wurde sie schon vor diesem grauenhaften Ereigniss ermordet. Doug spürt eine seltsame Verbundenheit zu Claire. Er befragt zunächst ihren erschütterten Vater (Enrique Castillo) und sucht dann ihre Wohnung auf. Dort findet er neben Blutspuren und einigen Nachrichten auf dem Anrufbeantworter an einem Merkbrett den Satz "Du kannst sie retten". Er ahnt, dass diese Frau der Schlüssel für die Lösung des Attentats auf die Fähre ist.

Doug kommt in Kontakt zu den Forschern Denny (Adam Goldberg), Gunnars (Elden Henson) und Shanti (Erika Alexander), die dem verblüfften Ermittler von ihrer Entdeckung eines Wurmlochs berichten. Dieses ermöglicht, einen bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit zu beobachten. Er observiert Claire, wie sie einige Tage zuvor mit dem mutmaßlichen Attentäter Carroll Oerstadt (James Caviezel) Kontakt hat. Mit Laserlicht gelingt es tatsächlich, eine Botschaft an seinen Partner Larry in der Vergangenheit zu schicken, damit dieser das Attentat verhindere. Doch damit scheint das Schicksal von Claire endgültig besiegelt...



Film-Inhalt  


Doug Carlin (Denzel Washington) hat die Ermittlungen aufgenommen
Doug Carlin (Denzel Washington) hat die Ermittlungen aufgenommen


  Hintergrund


Claire Kuchever (Paula Patton) gibt einige Rätsel auf
Claire Kuchever (Paula Patton) gibt einige Rätsel auf

Als Jerry Bruckheimer das Drehbuch zu "Deja vu" in die Hände bekam, hatte er es nur ein paar Stunden später schon gekauft. Und das will bei einer solchen Kapazität etwas heißen. Dabei war die Entstehung des Skripts durchaus ähnlich originell wie sein Inhalt. Immerhin zehn Jahre zuvor waren die Autoren Terry Rossio und Bill Marsilii im Chatroom bei AOL aufeinander getroffen. Sie fanden gleich einen Draht, was Filme anbetraf, und da Rossio in L.A. und Marsilii am anderen Ende der USA, in New York lebte, bot es sich an, dass die beiden ihre Ideen per e-mail austauschten.

Dabei hatte jeder der Verfasser unterschiedliche Fragmente geschrieben, und als sie erfuhren, dass Bruckheimers Studio nach einem neuen, größeren Filmprojekt Ausschau hielt, wagten sie es, die Mischung aus Lovestory, Thriller und Science Fiction zu einem Werk zu verschmelzen. Bereits der erste Entwurf überzeugte den Produzenten, den Stoff als Ausgangspunkt für sein neues Werk einzusetzen, und er verpflichtete als Regisseur Tony Scott.

Mit diesem hatte er bereits fünf Filme gedreht, die allesamt an den Kinokassen erfolgreich waren. Darunter "Top Gun – Sie fürchten weder Tod und Teufel" (1986) und "Crimson Tide – In tiefster Gefahr" (1995), wobei in letzterem auch schon Denzel Washington mitgespielt und Scott Regie geführt hatte. Scott ist berüchtigt dafür, in aller Herrgotts Frühe aufzustehen, um selbst ein Storyboard zu entwerfen. Der Bruder von Ridley Scott ist einer der wenigen Regisseure, deren Filme über eine Milliarden Dollar eingespielt haben.



Ein Wurmloch ist ein hypothetisches Gebilde, das eine verkürzte Verbindung zwischen zwei weit entfernten Punkten im Raum-Zeit-Kontinuum darstellt. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein ist die Existenz von Wurmlöchern theoretisch möglich, die in sogenannte Schwarze Löcher münden könnten.

Schwarze Löcher sind Himmelskörper mit extrem verdichteter Materie, sodass deren Gravitation an der Oberfläche so groß ist, dass die Fluchtgeschwindigkeit, dh. die Geschwindigkeit, die zum Verlassen des Körpers nötig ist, die Lichtgeschwindigkeit überschreitet. Daher kann Licht diesen Himmelskörper nicht verlassen.

Ein Schwarzes Loch kann durch das Kollabieren eines ausgebrannten, massenreichen Sterns entstehen, dessen Hülle als Supernova weithin sichtbar wird. Andere Formen von Schwarzen Löchern, wie sie etwa im Zentrum vieler Spiralgalaxien wie der Milchstraße existieren, sind in ihrem Ursprung noch nicht hinreichend geklärt.



Einstein lässt grüßen  


Leitet das Wurmloch-Projekt: Denny (Adam Goldberg)
Leitet das Wurmloch-Projekt: Denny (Adam Goldberg)
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  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit" in der Regie von Tony Scott liefen am 28.12.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

The Wind That Shakes the Barley
Kriegsdrama, Irland, England, 2006

Nachts im Museum
Komödie, USA, 2006

Die Rotkäppchen-Verschwörung
Animation, USA, 2005

Der weisse Planet
Dokumentation, Kanada, Frankreich, 2006



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