Als Jerry Bruckheimer das Drehbuch zu "Deja vu" in die Hände bekam, hatte er es nur ein paar Stunden später schon gekauft. Und das will bei einer solchen Kapazität etwas heißen. Dabei war die Entstehung des Skripts durchaus ähnlich originell wie sein Inhalt. Immerhin zehn Jahre zuvor waren die Autoren Terry Rossio und Bill Marsilii im Chatroom bei AOL aufeinander getroffen. Sie fanden gleich einen Draht, was Filme anbetraf, und da Rossio in L.A. und Marsilii am anderen Ende der USA, in New York lebte, bot es sich an, dass die beiden ihre Ideen per e-mail austauschten.
Dabei hatte jeder der Verfasser unterschiedliche Fragmente geschrieben, und als sie erfuhren, dass Bruckheimers Studio nach einem neuen, größeren Filmprojekt Ausschau hielt, wagten sie es, die Mischung aus Lovestory, Thriller und Science Fiction zu einem Werk zu verschmelzen. Bereits der erste Entwurf überzeugte den Produzenten, den Stoff als Ausgangspunkt für sein neues Werk einzusetzen, und er verpflichtete als Regisseur Tony Scott.
Mit diesem hatte er bereits fünf Filme gedreht, die allesamt an den Kinokassen erfolgreich waren. Darunter "Top Gun – Sie fürchten weder Tod und Teufel" (1986) und "Crimson Tide – In tiefster Gefahr" (1995), wobei in letzterem auch schon Denzel Washington mitgespielt und Scott Regie geführt hatte. Scott ist berüchtigt dafür, in aller Herrgotts Frühe aufzustehen, um selbst ein Storyboard zu entwerfen. Der Bruder von Ridley Scott ist einer der wenigen Regisseure, deren Filme über eine Milliarden Dollar eingespielt haben.