Ema Osorio hatte in Piedra Clavada, einem kleinen Dorf im Süden von Argentinien, zusammen mit ihrem Vater Frank (Federico Luppi) gelebt. Als sie stirbt, lässt der Siebzigjährige den Hund beim Nachbarn und macht sich von Patagonien auf den Weg nach Buenos Aires, um seiner Enkelin Alina (Antonella Costa) persönlich die Nachricht vom Tod ihrer Mutter zu überbringen.
Ema war nicht verheiratet und hatte zur Geburt ihrer Tochter das Dorf verlassen, um Fragen nach dem Kindsvater aus dem Wege zu gehen, denn ein uneheliches Kind ist den ehrer konservativen Bewohnern immer noch suspekt. Der alte Schafbauer, zum ersten Mal in seinem Leben in einer Großstadt, und die modern lebende 29-jährige Kinderärztin haben bislang wenig gemeinsam.
Alina muss sich zwischen zwei Männern entscheiden: Miguel Dufour (Pablo Cedrón), dem Vorgesetzten am Krankenhaus, in dem sie beschäftigt ist, und dem Programmierer Diego (Esteban Meloni). Und einer von ihnen ist Vater ihres werdenden Kindes. Bei der Entscheidung hilft ihre Freundin Gabi (Mariana Briski).
Alinas Großvater bringt nicht nur Emas Schmuck und ihre Briefe mit, sondern auch zwei Geheimnisse, die er bisher vor seiner Engelin bewahrt hatte. Das erste betrifft die Identität ihres Vaters, beim zweiten handelt es sich um ein lange zurückliegendes Vergehen...