Ein Maler (Daniel Auteuil) hat sich während seiner Schaffenszeit in Paris eine hohe Reputation als Künstler verschafft. Nun, in die Fünfziger gekommen, ist er des Lebens als Bohhémien in der Millionenmetropole überdrüssig. Er möchte sich aufs Land zurückziehen und kehrt zu seinen Wurzeln zurück.
In der französischen Provinz bezieht er das Haus seiner Kindheit. Dieses ist umgeben von einem ziemlich großen Garten, um den zu kümmern er weder die Lust noch die Fähigkeit hat - darum soll sich ein Profi kümmern. Zu diesem Behufe setzt er im örtlichen Käseblatt eine Anzeige auf, in der er einen Gärtner sucht. Der erste Interessent, der vorstellig wird, ist zu seiner Überraschung ein alter Bekannter (Jean-Pierre Darroussin).
Es handelt sich um einen alten Schulkameraden, den er nun, nach über vierzig Jahren, zum ersten Mal wiedersieht. Er hat ein schlichtes Gemut und zeitlebens sein Dorf nie verlassen. Der Maler entscheidet sich, ihn als Gärtner einzustellen. Während beide ihrer Tätigkeit nachkommen, sprechen sie über ihre Sicht der Dinge und kommen sich allmählich näher.
Trotz völlig unterschiedlicher Charaktere entsteht eine Freundschaft, und auch privat verbringen beide viel Zeit miteinander. Sie trinken Wein, sprechen über das Leben, fahren gemeinsam mit dem Boot hinaus zum Angeln. Dabei erfährt der Maler einiges über Gemüse, der seinem Gesprächspartner wiederum die Wirkung des Lichts erklärt.
Während der Gärtner mit seiner simplen Sicht auf die Welt den Maler ein ums andere Mal verblüfft, gelingt es diesem nach einiger Zeit, den Gärtner der Kunst näherzubringen und einen Blick über seinen Tellerrand hinauszuwagen. Das erste Mal begibt er sich außerhalb der Kirchturmsicht, und sie unternehmen eine Reise nach Paris, wo sie den Louvre besuchen...