Florian Baxmeyer war selbst als Kind ein großer Fan der "Drei ???": "Ich hatte alle Kassetten mit meinem Bruder zusammen und hab die bestimmt pro Stück fünfzig Mal gehört, und meine Eltern auf langen Autofahrten gequält".
...über die größte Herausforderung beim Dreh
Ich glaube, die größte Herausforderung ist im Allgemeinen, dass man den Grat findet zwischen einem modernen Film, der überall auf der Welt verstanden, als gut und als nicht langweilig empfunden wird, ohne das Herz der drei Fragezeichen zu verletzen. Die kommen nun mal aus den 1960ern, die hatten immer so einen gewissen altmodischen, klassischen Charme. Ich glaube, ganz falsch wäre es gewesen, aus denen jetzt skateboardfahrende, baggyjeanstragende, hiphophörende Kids zu machen, sondern die müssen so ein bisschen klassischer sein, ohne dass es von Leuten, die sie nicht kennen, als völlig abstrus wahrgenommen wird.
...über die Abwandlung der Originalgeschichte
Wir mussten die Geschichte ein bisschen abwandeln, weil sie nicht mehr in den 1960er Jahren spielt wie die Originalgeschichte, sondern wir sie ins Jahr 2007 verlegt haben. Dadurch gehen einfach so ein paar Dinge nicht mehr. Zum Beispiel dieses ganze Setting an der Ostküste, das ist nicht mehr so ganz zeitgemäß, weil es etwas schwierig ist, eine Grusel- / Geistergeschichte zu erzählen, weil das einfach zu besiedelt ist - das würde uns keiner mehr glauben. Deswegen haben wir sie nach Südafrika verlegt, weil das mit wesentlich mehr Mystik kommt, haben aber versucht, dem Ganzen im Kern treu zu bleiben, und Elizabeth Arthur, die Tochter von Robert Arthur, dem Autoren, hat uns nachher auch bestätigt - da waren wir sehr froh - dass es uns gelungen wäre, die "Drei ???" ins 21. Jahrhundert zu holen.
...über die Dreharbeiten
Mit Kids zu drehen, ist eigentlich immer auch recht lustig: Es ist immer eine gute Stimmung am Set, insofern haben die ganzen Dreharbeiten sehr viel Freude gemacht. Wenn ich jetzt sagen soll, was mir am meisten Spaß gemacht hat - das ist schwierig zu sagen. Ich glaube schon die Zusammenarbeit mit den vier Kindern war ganz klasse, weil sie selber auch ne Menge Ideen hatten. Die haben viel beigetragen, haben nie aufgehört, sich noch was Neues zu überlegen - hier nochn Joke und da noch den Dialog ein bisschen geändert. Sie waren sehr kreativ, und ich glaub, das hat dem Film wirklich gut getan.