Deutschland, kurz nach Hitlers Machtergreifung: Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) ist ein "erfolgreicher" Geldfälscher - der beste in ganz Deutschland - bis er eines Tages überführt und von Kommissar Herzog (Devid Striesow) verhaftet wird.
Einige Jahre später: Der "Endsieg" ist in weite Ferne gerückt. Die Niederlage des Deutschen Reiches ist bereits absehbar. Dennoch wird an allen Fronten gekämpft - und dazu gehört auch eine sehr subtile Art der Wirtschaftssabotage: Geldfälschung. Im KZ Sachsenhausen sollen enorme Mengen an britischen Pfund gefälscht und in Umlauf gebracht werden, um die Englische Wirtschaft zu destabilisieren.
Um dies zu bewerkstelligen, haben die Deutschen in zwei streng vom Rest des Lagers abgeschotteten Baracken eine erstklassig ausgerüstete Geldfälscherwerkstatt samt Wohntrakt eingerichtet. Hier soll Profifälscher Sorowitsch die Herstellung der Blüten vorantreiben – unterstützt von Burger (August Diehl), Kolja (Sebastian Urzendowsky), Zilinski (Andreas Schmidt), Dr. Klinger (August Zirner) und anderen Gefangenen, allesamt handverlesene professionelle Drucker und Graphiker.
Die Leitung des Projekts hat Kommissar Herzog. Er hat den Gefangenen einen "Golden Käfig" gebaut, um ihre Motivation zu verbessern: Menschenwürdige Unterkünfte und angemessene Essensrationen. Für ihre Freizeit stehen ihnen sogar eine Tischtennisplatte und Operettenmusik zur Verfügung - eigentlich eine Undenkbarkeit für Konzentrationslager.
Dennoch befinden sich die Fälscher in einer ausweglosen Situation: Scheiteret ihr Projekt, droht ihnen der Tod. Haben sie aber Erfolg und sollten sie damit tatsächlich zu einem Sieg des nationalsozialistischen Deutschland beitragen, sind die Aussichten allerdings kaum besser. Und so stellt sich bald schon die Frage: Sollen sie Kooperieren oder Sabotieren?