"Sex sells" - diese, hier als Vorwurf gemeinte, uralte Feststellung richtete sich bereits vor rund zehn Jahren gegen Tomonobu Itagaki, den japanischen Schöpfer des gleichnamigen Videospiels. Und so hatten es denn die vier Drehbuchautoren um J.F. Lawton, aus dessen Feder vor einem Vierteljahrhundert immerhin "Pretty Woman" stammte, auch sichtlich schwer, eine vernünftige Story in den Film einzubauen. Das Ergebnis ist eine Samurai-Ausgabe von "Vier Engel für Charlie", die sich an den aktuellen Mainstream anhängt.
Und so ist es denn die Hauptaufgabe von Devon Aoki, Holly Valance, Sarah Carter, Jaime Pressly und Natassia Malte, gut auszusehen, was - der Natur sei Dank - mühelos gelingt, und Männer zu verprügeln, was - dem genre-erfahrenen Regisseur Cory Yuen sei Dank - dann (zumindest optisch) ebenfalls gelingt. Und wo die Ideen für Stunts und FX ausgehen, da hilft auch schon mal eine Partie Beach-Volleyball über die Längen. Je kleiner der Bikini wird, desto größer darf dann auch der logische Bruch in der Story sein, Hauptsache es regt sich was auf der Leinwand und bei den pupertierenden männlichen Jugendlichen des Zielpublikums...
"Sex sells", das wird sich auch Produzent Bernd Eichinger gesagt haben, und so wird der Streifen spätestens in der DVD-Auswertung wohl die (ohnehin überschaubaren) Produktionskosten wieder einspielen.