Balliova, ein Dorf in türkisch verwalteten Teil des Kurdistan, nahe am Dreiländereck zwischen Türkei, Iran und Irak: Die Gegenwart des Militärs bedrückt die Einwohner, die unter Erniedrigungen, Gewalt und Willkür der türkischen Soldaten leiden, die ihre Aggressionen gegen die kurdischen Widerstandskämpfer an der Zivilbevölkerung auslassen.
Azad (Nazmi Kirik), ein junger Kurde, freut sich auf seine Hochzeit mit seiner Verlobten Nazenin (Sipel Dogu Lesar Erdogan). Doch während des Festes kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Soldaten. Azan schießt auf einen der Soldaten und muss daraufhin aus seinem Dorf fliehen.
Verborgen in einem LKW, gelingt es ihm, über die Grenze in den Irak zu gelangen. Dort begegnet er vielen Menschen, die alle ihr eigenes Schicksal in dieser konfliktträchtigen Region haben, aus ethnischen, kulturellen und religiösen Gründen.
So begegnet er Ceto (Abdullah Keskîn), einem in Paris lebenden Kurden, der hierher zurückgekehrt ist, weil in einem Massengrab der Leichnam seiner Schwester ausgegraben wurde. Auch Jekaf (Rojîn Ulker) hat ein hartes Los gezogen: Sie wurde als Mädchen von irakischen Soldaten verschleppt.
Azad begleitet die iranische Widerstandskämpferin Taman (Belcim Bilgin) in ein Lager, von wo aus sie und ihre Mitstreiter gegen das verhasste Regime in Teheran vorgehen. Auch Tamans Hochzeit verläuft nicht reibungslos, werden doch die Feierlichkeiten durch einen Bombenanschlag erschüttert. Azad entschließt sich, den Kampf der Kurden zu unterstützen und Nazenin zu sich in die Berge zu holen. Er macht sich auf den Weg zurück nach Balliova, aber dort lauert eine tödliche Gefahr auf ihn...