Die Eltern der kleinen Tiffany (gesprochen von Elena Kreil) sind gestorben. Heute noch soll sie in ein Kinderheim gebracht werden, das von einer fiesen Tante (Katharina Thalbach) geführt wird - klar, dass Tiffany darauf keinen Bock hat.
Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause, der durch einen finsteren Wald führt, wird die Kutsche mit der Kleinen von drei bösen Räubern (Joachim Król, Bela B. Felsenheimer, Charly Hübner) überfallen. Allerding sind die auf Geld, Gold und Gut aus und nicht unbedingt auf ein kleines Mädchen. Erst als Tiffany ihnen in der Hoffnung, ihrem ungeliebten neuen Heim zu entgehen, vorflunkert, sie sei die Tochter eines reichen Herrschers aus dem fernen Osten, nehmen die Wegelagerer das Kind mit.
Als der Kutscher die Geschichte im Kinderheim erzählt, beginnt die Polizei nach dem Mädchen zu fahnden. Derweil läßt es sich Tiffany in der Räuberhöhle erst einmal richtig gut gehen und hält die Räuber einigermaßen auf Trab.
Als die finsteren Gesellen jedoch die Steckbriefe entdecken, auf denen Tiffany gesucht wird, wird ihnen klar, dass sie gar kein Kind reicher Eltern, sondern ein mitteloses Waisenkind ist.
Nun muss Tiffany also doch in das verhasste Waisenhaus. Auf den Weg dorthin begegnet sie im Wald zwei anderen Kindern, die gerade aus dem Haus weggelaufen sind und auch lieber bei den Räubern als bei der bösen Tante leben wollten.
Doch dann kommt Tiffany zu der Überlegung: Wenn sie mit drei ausgewachsenen Räubern fertig geworden ist, dann kann eine einzige böse Tante doch wohl auch keine Bedrohung sein, oder?