Ein Mietshaus in einem Madrider Wohnviertel: Obwohl er sich zu Höherem berufen fühlt, hatte der 25-jährige Jorge Mateo (Quim Gutiérrez) schon seit geraumer Zeit die Arbeit seines Vaters Andrés (Héctor Colomé) als Hausmeister fortführen müssen, nachdem dieser durch einen Schlaganfall arbeitsunfähig und pflegebedürftig geworden war.
Während er sich mit den Problemen in dem Mietshaus und dem Müll seiner Bewohner herumschlagen muss, kümmert er sich um die Krankenpflege bei seinen nicht immer einfachen Vater und ist immer noch bemüht, nebenher auch noch sein Studium abzuschließen, um endlich Karriere in einem besser bezahlten Beruf machen zu können. Doch sind bisher seine Bewerbungen wenig erfolgreich gewesen.
Zusammen mit seinem besten Freund Israel (Raúl Arévalo) vertreibt er sich die Zeit auf dem Dach, wo sie über das reden, was bisher in ihrem Leben so schiefgelaufen ist. Dabei stellt sich heraus, dass nicht nur Jorge seine familiären Probleme hat.
Israel, der sich ein Vergnügen daraus macht, von dort oben seine Nachbarn zu beobachten, staunt nicht schlecht, als er seinen so aufrechten Herrn Vater dabei fotografiert, wie dieser im gegenüberliegenden Massagesalon höchst delikate Dienste in Anspruch nimmt.
Eine weitere Bezugsperson in Jorges Leben ist Nachbarin Natalia (Eva Pallarés). Von Kindheit an sind sie befreundet, und Natalia ist in ihn verliebt. Allmählich scheint sich daraus mehr zu entwickeln, doch dann wird Jorge mit einem befremdlichen Ansinnen konfrontiert:
Sein älterer Bruder Antonio (Antonio de la Torre) sitzt im Gefängnis, wo er sich in Paula (Marta Etura) verliebt hat. Diese wünscht sich von Antonio ein Kind, um in den besser geschützten Trakt für Mütter verlegt zu werden, da sie sehr unter den Angriffen ihrer Mitgefangenen leidet. Doch Antiono ist zeugungsunfähig, und so bittet er seinen Bruder, Paula an seiner statt zu schwängern...