Sven Lehnert (Alexander Fehling) ist Wehrdienstverweigerer. Er möchte seinen Ersatzdienst so sinnvoll wie möglich verbringen. Ein Einsatz im Ausland wäre im das Liebste.
Tatsächlich bekommt Sven einen Auslandseinsatz, aber einen anderen, als er sich gedacht hatte: Er soll in der Begegnungsstätte in Oswiecim arbeiten - besser bekannt als Konzentrationslager Auschwitz.
Sven wird zunächst in einem Gästehaus auf dem Gelände des KZ untergebracht und erhält die Aufgabe, sich um den alten Stanislaw Krzeminski (Ryszard Ronczewski) zu kümmern. Krzeminski ist ein Überlebender dieses Lagers und hat es sich zu seiner persönlichen Mission gemacht, die zahllosen Koffer der dort Ermordeten für die Dauerausstellung zu restaurieen.
Krzeminski ist zunächst alles andere als begeistert, dass sich künftig ausgerechnet ein Deutscher um seine Einkäufe und Krankenbesuche kümmern soll. Und auch die polnischen Jugendlichen in Svens Alter wollen mit ihm nichts zu tun haben.
Für den Zivildienstleistenden bessert sich seine Lage erst, als er die junge, hübsche Ania Lanuszewska (Barbara Wysocka) kennen und alsbald auch lieben lernt. Ania arbeitet als Dolmetscherin in dem Museum und erwidert seine Liebe - wenn zunächst auch nur zaghaft und nach einigen Anläufen und Wirrungen.
Aber Svens kleines Glück ist nur von kurzer Dauer: Ania eröffnet ihm, dass sie einen Studienplatz in Brüssel bekommen habe, und der alte Krzeminski bekommt heftigen Streit mit der Museumsleitung, die mit der Art und Weise, in der er die Koffer restauriert, nicht zufrieden ist.
Sven, der eigentlich alles hinschmeißen will, muss sich schnell entscheiden, wie es nun weitergehen soll, denn "Am Ende kommen Touristen", und die wollen schließlich durch das Museum geführt werden...