Auf Basis des gleichnamigen Buches des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand zeigt "Die Erde von oben" unseren Planeten aus einem neuen Blickwinkel. Durch die Wahl von Ausschnitt und Perspektive zeigen sich dem Betrachter unerwartete, überraschende Motive, die Assotiationen anregen.
Eine "Ode an eine unabdingbare Versöhnung zwischen Mensch und Natur, eine freie Interpretation der Entstehung der Erde, der Schönheit, der Vitalität sowie des menschlichen Schicksals" sagt Arthus-Bertrand, der den Film in sieben Kapitel eingeteilt hat, analog zu biblischen Themen:
Die Genesis
Die ersten Bilder des Films zeigen das Herz von Voh, das den Mythos der Schöpfung wiederspiegeln soll.
Der Mensch
Durchquerungen der Wüsten: Märsche zu Zeiten, in denen die Sonne es zulässt.
Die Sinne
In Afrika, die Wiege der Menschheit.
Babel
Tokyo, Shanghai, Sao Paulo, Mexico-Stadt: Wolkenkratzer in metallischen Farben
Chaos und Ordnung
Der kanadische Herbstwald, abgestimmte Farbe, zeitlos
Zivilisationen
Die Felsfassade von Ed Deir in Petra, der Seenpalast in Rajasthan, die roten Sandsteinfelsen des Monument Valley, die pfeilförmigen Minarette der Hagia Sophia in Istanbul: "Gedenksteine" des menschlichen Schaffens.
Terra Incognita
Die Überflüge in diesem Kapitel zeigen die Zerbrechlichkeit von Mensch und Erde.