Belgien, in einem Ort in der flämischen Provinz. Hier leben Jan Verbeek (Gunter Lamoot), Koen de Geyter (Norman Baert) und Ivan van Dorpe (Sam Louwyck), drei behinderte Loser aus der Unterschicht der Gesellschaft. Ihren bislang eher traurigen Existenzen trotzend, haben sie den brennden Wunsch mit einer Rockband erfolgreich zu werden.
Koen war oft und gerne gewalttätig gegen Frauen und hat deshalb schon mehrfach wegen Körperverletzung im Knast gesessen. Sein gestörtes Verhältnis zum anderen Geschlecht mag auch daran liegen, dass er er die eine oder andere Zurückweisung wegen seines Lispelns nicht verkraftet hatte. Jedenfall ist diese Sprachbehinderung nicht unbedingt eine Empfehlung für den Leadsänger einer Musikgruppe.
Jans, einziges Kind des Bauernehepaars Gaston (François Beukelaers) und Suzanne Verbeek (Bernadette Damman), wohnt immer noch bei seinen Eltern. In deren Bauernhof, wo der kranke Vater in einer Zwangsjacke ans Bett gefesselt liegt, richtet sich die hoffnungsvolle Band ihren Probenraum ein. Auch Jan hat eine Behinderung: Ein steifer Arm ist nicht hilfreich, sein Instrument zu bedienen.
Ivans Handicap ist schließlich für eine Topkarriere als Gitarrist auch nicht gerade optimal: Er ist fast taub. Das hält er für uncool, lieber wäre Ivan blind. Er wohnt in einer ziemlich verwahrlosten Bude zusammen mit seiner drogensüchtigen Frau Marleen (Griet Desutter), die ihrem Kind Koks verabreicht, damit sie in Ruhe ihren Rausch ausleben kann.
Weil ihnen noch ein Drummer fehlt und sie gehört haben, dass der Starschriftsteller Dries (Dries Van Hegen) am Schlagzeug talentiert sei, bitten sie ihn, sich an ihrer Rockband zu beteiligen - in der Hoffnung, dass sein Ruhm auf die anderen strahlen möge. Der vom Erfolg verwöhnte Autor sieht das als Chance, hautnah in eine soziale Schicht einzutauchen, die er bis dato eher vom Hörensagen kannte...