Nach Erscheinen des Buches "Fast Food Nation" im Jahr 2001 hatte das Werk nicht nur in Windeseile die unterschiedlichsten Bestseller-Listen erklommen, es wurde auch zu einer Campus-Pflichtlektüre. Alternative Kreise erhoben den Autor Eric Schlosser aufgrund seiner Recherchen zur Gallionsfigur.
"Das Buch ist von mehr Menschen gelesen worden, als ich mir selbst in meinen kühnsten Träumen ausgemalt habe", gibt Schlosser zu. Unter den unerwarteten Lesern waren ebenfalls sämtliche Schauspieler, die später im Film mitspielen sollten.
"Ich halte 'Fast Food Nation' für ein absolut notwendiges Buch", sagt Ethan Hawke. "Mit seiner Hilfe wird man über vieles aufgeklärt: wie die Geldflüsse strukturiert sind, wer eigentlich den nationalen Haushalt kontrolliert, welche Auswirkungen das auf unser Leben und unsere Gesundheit hat und darauf, wie wir uns und unsere Kinder ernähren. Das ganze Thema scheint erst viel zu gewaltig, als dass man hoffen könnte, irgendwann zu einem Verständnis zu gelangen. Das schreckt vielleicht anfangs ab, ist aber schließlich genial von Schlosser umgesetzt: Er zerlegt die Unmenge an Informationen in praktikable Einheiten, sodass die Zusammenhänge nach und nach entschlüsselt werden."
Schlosser und Regisseur Linklater hatten sich 2001 in Austin kennengelernt, wo der Autor Station während einer Lesereise gemacht hatte. Richard Linklater war Eric Schlossers Name längst vertraut. Schlosser entwickelte schließlich die Idee, seine Reportage zu einer Charakterstudie über Menschen aus dem Fast-Food-Milieu umzuarbeiten.