Dieses Portrait des bekanntesten Schweizer Malers des 19. Jahrhunderts befasst sich mit dessen Leben und Werk und lässt zu diesem Zweck einige Personen zu Wort kommen, die sich mit seinem Oeuvre befasst haben.
Einer der großen Kenner des als Nationalmalers bezeichneten Ferdinand Hodler, Jura Brüschweiler, der bereits einige Abhandlungen über den Künstler verfasst hat, gibt seine Erkenntnisse und Entdeckungen Preis. Brüschweiler stöbert in Hodlers Malkasten und legt die Gedanken des Malers über die Natur dar, die diesem die Hauptquelle für seine Inspiration war.
Ein weiterer Beteiligter ist der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel, der der Berliner Akademie der Künste angehört. Er beleuchtet die Ikonen Hodlers, denen letzterer einen großen Teil seiner Bekanntheit verdankt, wie etwa die überlebensgroße Ikone des Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell.
Hodlers Berufskollege Rudolf Schindler zeigt Exemplare aus der von ihm zusammengetragenen Sammlung von Ferdinand Hodler, darunter Zeichnungen, Studien und Skizzen, mit denen er die Arbeitsweise und den Ablauf des Schöpferischen Prozesses des Künstlers verdeutlicht.
Schließlich kommt der Kunsthistoriker Harald Szeemann zu Wort, der bereits die Documenta in Kassel geleitet und weltweit über zweihundert Ausstellungen organisiert hatte. Er stellt aus der Sicht der heutigen Zeit die Bedeutung von Hodlers Werk und dessen Vielfalt dar.