KINO

morgen

Film-Suche:

HomeKINO
vorschau
KINO
podcast
Kino 2006 I Kino 2006 II Kino 2006 III Kino 2006 IV Kino 2007 I Kino 2007 II Kino 2007 III Kino 2007 IV


Enzo Ferrari - Die Geschichte einer Legende

Italien, 2003
Drama, 114 Minuten, FSK: 6

Originaltitel
Ferrari

Kino-Start
14.12.2006

Regie
Carlo Carlei

Darsteller
Sergio Castellitto (Enzo Ferrari), Ed Stoppard (Journalist), Jessica Brooks (Lina Lardi), Jonathan Bailey (Alfredo Ferrari), Elio Germano (Enzo Ferrari mit 18), Pietro Ragusa (Piero Ferrari), Francesca De Sapio (Adalgisa Ferrari), Matteo Angius (Gilles Villeneuve), Thomas Crowther (Dino Ferrari mit 10), Giampiero Judica (Tazio Nuvolari), Cristina Moglia (Laura Garello)
Enzo Ferrari - Die Geschichte einer Legende - Kinoplakat
Ferrari - ein Mythos auf Rädern, den Deutschen durch die fünffache Siegesserie von Michael Schumacher Anfang des Jahrtausends wieder ins Gedächtnis gerufen. Regisseur Carlo Carlei hatte 2003 einen TV-Zweiteiler über den Mann hinter diesem Mythos gedreht. Er war bei Kritik und Publikum so erfolgreich, dass daraus die vorliegende Fassung "Enzo Ferrari - Der Film" für das Kino geschnitten wurde.

Nach dem Tod seiner Frau ist der schon immer menschenscheue Enzo Ferrari (Sergio Castellitto) noch einsamer geworden. Der Besuch an ihrem Grab gehört zu seinem täglichen Alltag, ebenso wie seine nach wie vor ausgeübte Tätigkeit in der Firma, die seinen Namen trägt. Trotz der öffentlichen Zurückhaltung des Commendatore, wie ihn seine Mitarbeiter respektvoll nennen, gelingt es einem jungen Journalisten (Ed Stoppard), von Ferrari ein Interview abzuringen. Der Konstrukteur berichtet dem Reporter über wichtige Stationen seines Lebens. Schon als Kind war er von schnellen Autos begeistert und hatte früh die Absicht, selbst die schnellsten Rennwagen zu bauen.

Seinen sehnlichsten Wunsch konnte er sich nach mühevoller Arbeit erfüllen, doch war seine Vita auch von schweren Rückschlägen gezeichnet. So hatte er als Kind zwar zu seiner Mutter eine enge Bindung, jedoch weder zu seinem Vater noch zu seinem älteren Bruder, und der jüngere Bruder starb während des Krieges. Enzo erinnert sich an seine erste große Liebe Laura Garello (Cristina Moglia), eine hübsche Tänzerin aus Turin, die er 1923 heiratete, und die ihm 1932 den Sohn Alfredo (Jonathan Bailey) gebar, der liebevoll "Dino" gerufen wurde.

Nachdem er 1919 sein erstes eigenes Fahrzeug gebaut und zehn Jahre später den eigenen Rennstall "Scureria Ferrari" gegründet hatte, ist er sowohl als Fahrer wie auch als Hersteller bei vielen Rennen auf der ganzen Welt erfolgreich. Dank seiner Zähigkeit und trotz zahlreicher Rückschläge kann er sich schließlich die Krone aufsetzen: 1952 erringt Ferrari erstmals die Weltmeisterschaft in der noch jungen Spitzenserie Formel 1, und weitere Championate folgen.

Doch sein Einsatz für die Fabrik und für den Rennsport belastet Ferraris Privatleben sehr, und so verlässt ihn Laura, und ein weiterer Verlust trifft ihn noch schwerer: Dino erliegt, erkrankt an einer unheilbaren Form von Muskelschwund, mit 24 Jahren einem Nierenversagen. Diesen Verlust kann Enzo Zeit seines Lebens nicht verwinden, auch wenn sein anderer Sohn Piero, den er zusammen mit seiner Geliebten Lina Lardi hatte, sein Lebenswerk nach Kräften unterstützt...



Film-Inhalt  


Der junge Enzo (Elio Germano) in der Werkstatt seines Vaters
Der junge Enzo (Elio Germano) in der Werkstatt seines Vaters


  Hintergrund


Der Commendatore mit seinem Sohn Dino (Jonathan Bailey)
Der Commendatore mit seinem Sohn Dino (Jonathan Bailey)

Ferrari - dieser Name ist untrennbar mit dem Rennsport verbunden, und dessen Königsklasse ist ohne die roten Boliden aus Maranello völlig undenkbar. 1929 gründete Enzo Ferrari, der in einem Betrieb seines Vaters den Beruf des Schlossers gelernt hatte, in Modena seinen Rennstall "Scuderia Ferrari", nachdem er als Fahrer bereits zahlreiche Siege, vornehmlich für die Marke Alfa Romeo, errungen hatte. Zunächst ging die Scuderia noch als Werksteam von Alfa Romeo an den Start, wurde zehn Jahre später selbständig und startete dann mit eigenen Wagen. 1943 zog die Firma nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Firmensitz hat.

1950

Debut in der Formel 1 beim Großen Preis von Monaco. Alberto Ascari am Steuer des 125 F 1, auf Anhieb 2. Platz..

1951

Erster Sieg in der Formel 1 im GP von Silverstone. Dazu 1. Platz im Grand Prix von Deutschland und in Monza.

1952

1. Weltmeistertitel durch den legendären Alberto Ascari. 7 GP Siege allein in dieser Saison.

1953

Wieder Weltmeister. Rekord von 14 F 1 Siegen in Folge. Die legende Ferrari war geboren. Alles misst sich seitdem nur noch an der "Scuderia".

1956

Erneuter WM Titel für Ferrari durch Juan Manuel Fangio.

1958

WM-Titel durch Mike Hawthorns

1961

Ferrari dominiert die WM, belegt Platz eins sowohl in der Fahrer-, als auch in der Konstrukteurswertung.

1964

Erneuter Sieg in Fahrer- und Konstrukteurs-WM.

1968

Der erste Wagen mit Heckflügel wird von Ferrari in Spa zum Einsatz gebracht: der 312 F1-68

1975

Ferrari gewinnt nach 11 Jahren wieder die Fahrer- und Konstrukteurs-WM durch Niki Lauda

1977

Niki Lauda gewinnt zum 2. mal die WM für Ferrari.

1979

Letzter WM-Titel der Fahrermeisterschaft für sehr lange Zeit durch Jody Scheckter.

2000

Nach 21 Jahren feiert Ferrari wieder den Sieg in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM. Es folgen Jahre der Rekorde durch Michael Schumacher.



Der 125 S ist der erste echte Ferrari der Welt, gebaut im Jahr 1947. Cioachino Colombo entwarf den Spider, der mit einem 12-Zylinder-Motor ausgestattet wurde. Der 125 S war auf Anhieb ein Erfolg und gewann den Grand Prix von Rom am 25. Mai 1947.

Der 166 S existiert in der Version Spider und Berlinetta. Mit ihm fuhr Tazio Nuvolari im Jahr 1948 Mille Miglia. Es sollte sein letztes Rennen werden. Den Sieg vor Augen, warf ihn ein Bremsdefekt aus dem Rennen.

Der 860 Monza kam erstmals auf der Rennstrecke in Monza zum Einsatz. Die Karosserie ist von Scaglietti. Der Motor hat 4 Zylinder in Reihe, die Leistung beträgt 280 PS, die über ein 4-Gang-Getriebe geleitet werden. Sieg beim Klassiker in Sebring.

Der 250 GTL besaß einen V12-Motor mit 250 PS und ein 4-Gang-Getriebe. Das Modell 250 wurde in vielen verschiedenen Versionen über zehn Jahre lang hergestellt.

Pininfarina beschritt mit dem 365 GT4 2+2 völlig neue Wege im Automobildesign. Das Motorgehäuse des V12-Zylinders ist aus Leichtmetall. 340 PS, Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h

Den "Superamerica" gibt es sowohl als Coupé als auch als Cabriolet. Das Design stammt von Pininfarina. Der Wagen war bereits mit Servo-Scheibenbremsen ausgestattet.

Der 212 Inter ersetzte im Jahr 1951 die Typen 166 und 195. Das Design des legendären Straßenwagens kam bereits aus der Werkstatt von Pininfarina. V12-Zylinder-Motor mit 150 PS.



Die Fahrzeuge im Film  


Ferrari mit Fahrer Gilles Villeneuve (Matteo Angius)
Ferrari mit Fahrer Gilles Villeneuve (Matteo Angius)
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Enzo Ferrari - Die Geschichte einer Legende" in der Regie von Carlo Carlei liefen am 14.12.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Shinobi - Heart under Blade
Action, Japan, 2005

Peer Gynt
Drama, Deutschland, 2006

Oh je, Du Fröhliche!
Tragikomödie, USA, 2006

Mondscheinkinder
Drama, Deutschland, 2006

Liebe braucht keine Ferien
Liebeskomödie, USA, 2006

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Fantasy-Abenteuer, USA, 2006

Congo River
Dokumentation, Belgien, Frankreich, Finnland, 2005

Apocalypto
Thriller-Drama, USA, 2006

American Hardcore
Musik-Dokumentation, USA, 2006



KINO

morgen