Seit dem frühen Unfalltod ihrer Eltern ist Li (Mylène Jampanoi) in einem Waisenhaus aufgewachsen und erzogen worden. Jetzt ist sie eine junge Frau und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Sie fährt mit dem Zug zu dem renommierten Botanik-Professor Chen (Dongfu Lin), der zusammen mit seiner 20-jährigen Tochter An (Li Xiaoran) auf einer abgelegenen Insel seinen Forschungen nachgeht. Hier will Li ein sechswöchiges Praktikum absolvieren.
Der verwitwete Professor führt ein strenges Regiment auf der Insel. Seine Tochter scheucht er herum, und auch zu Li ist er wenig höflich. Die beiden Mädchen hingegen freunden sich schnell miteinander an. Und mehr: Sie fühlen sich erotisch zueinander hingezogen. Doch ihre Liebe hat anscheinend keine Perspektive.
Die Situation ändert sich, als Dan (Wang Weidong), der Sohn des Professors, auf der Insel auftaucht. Er ist als Soldat bei der chinesischen Armee in Tibet stationiert und hat Heimaturlaub bekommen. Er verliebt sich spontan in Li und macht ihr einen Heiratsantrag. Li sieht in einer Ehe mit Dan - dem sie ohnehin nicht an seinen Garnisonsstandort nach Tibet folgen könnte und dürfte - eine Chance, dauerhaft in der Nähe von An bleiben zu können, und so willigt sie ein.
Wie nicht anders zu erwarten, nimmt die Ehe schon in der Hochzeitsnacht keinen guten Anfang, und die Flitterwochen werden zum Fiasko.
Dann jedoch kehrt Li auf die Insel zu An und ihrem Vater zurück, während Dan wieder zu seinem Armeestützpunkt fährt. Die Liebesbeziehung zwischen Li und An lebt heftiger auf als je zuvor, und der Plan, den Li mit der Eheschließung verfolgt hat, scheint aufzugehen. Aber nicht für lange: Professor Chen bemerkt durchaus die Veränderungen, die in seiner Tochter vorgehen und fühlt sich schon bald von ihr vernachlässigt. Er beginnt, An nachzuspionieren. Als er sie eines Tages beim Liebesspiel mit seiner neuen Schwiegertochter beobachtet, kommt es zur Katastrophe...