Der gebürtige Algerier Tariq Slimani (Mehdi Nebbou) ist vor einiger Zeit nach Deutschland gekommen. Er lebt zusammen mit seiner deutschen Ehefrau Maya (Silke Bodenbender), die als künstlerische Leiterin einer Zeitschrift arbeitet, und ihrem gemeinsamen Sohn Karim (Mahmoud Alame) in Hamburg.
Die multikulturelle Familie ist mit sich selbst zufrieden und kommt auch mit ihrer Umgebung bislang prima aus. Probleme, die die Herkunft aus verschiedenen Kulturkreisen nun einmal mit sich bringen, haben sie mit Toleranz und Liebe immer überwinden können.
Doch die familiäre Idylle bekommt eines Tages einen Knacks: Beamte des BKA erscheinen bei Maya und unterziehen sie einem Verhör bezüglich ihres Ehemannes. Ihr Vorwurf: Tariq ist auf einem Video als einer der Gäste zu sehen, die der Hochzeit von Said Bahaji beigewohnt haben. Der Halbmarokkaner steht im dringenden Verdacht, zur Hamburger Terrorzelle gehört zu haben, von der aus die Anschläge am 11.9.2001 in den USA mit koordiniert wurden.
Die Forderungen des Bundeskriminalamtes, den von ihnen gemutmaßten Schläfer heimlich auszuspionieren, weist Maya zunächst zurück. Doch allmählich kommen ihr Momene ins Bewusstsein, die ihre uneingeschränkte Solidarität zu ihrem Mann ins Wanken bringen. So bekommt sie hinter seinem Rücken heraus, dass Tariq in dem Labor, wo er als Virologe beschäftigt ist, Probleme hat, die er ihr nicht mitgeteilt hat. So wird ihm das Visum für eine Vortragsreise in die USA verwehrt, und sein Vorgesetzter untersagt ihm schließlich, seine Forschungsarbeit an den eigenen Virenstämmen fortzuführen.
Mayas Zweifel an Tariq wachsen, als dessen Freund Reza (Mehdi Moinzadeh), ein höchst gläubiger Moslem aus Iran sie besucht und beunruhigende Bemerkungen über ihren Mann macht. Der Verdacht, dass Tariq wissentlich Kontakt zu islamistischen Terroristen hat, scheint zur Gewissheit zu werden, als sie Nachricht vom Anschlag auf eine Pariser Blutbank erhält...