Der Schauplatz von Santas Spielzeugwerkstatt entstand in den Pinewood-Studios bei London, die ihre Bekanntheit insbesondere der Tatsache verdanken, dass sie die "Heimstätte" aller James-Bond-Filme sind.
Das Set für die Außenaufnahmen "am Nordpol" wurde in einem der Cardington-Luftschiff-Hangars nördlich von London errichtet – hier baute man einst Zeppeline. Die Halle entstand in den 1920er Jahren, hat eine Grundfläche von 20.500 Quadratmeter und ist über fünfzig Meter hoch.
Der für "Die Gebrüder Weihnachtsmann" vorgesehene Nordpol-Set war derart riesig, dass man die real gebauten Kulissen mit visuellen Effekten kombinierte.
Regisseur David Dobkin zu dem Projekt: "Das Kinoerlebnis besteht ja großteils darin, den Zuschauer in eine Welt zu entführen, die er im realen Leben nie besuchen könnte. Ich wollte einen Nordpol kreieren, wie wir ihn uns immer vorgestellt haben, aber so spektakulär, als ob wir das Ambiente zum ersten Mal erleben. Klassische Motive werden mit modernen Elementen verbunden – das wirkt nostalgisch und bringt uns zum Staunen.
Aber der Nordpol soll keinesfalls wie ein Cartoon aussehen, sondern sehr realistisch, seit Langem eingelebt, mit einer Vorgeschichte, mit Unvollkommenheiten und Abnutzungserscheinungen, wie wir sie aus der Realität kennen. Ich lege großen Wert darauf, eine Balance zwischen Fantasy-Elementen und der Realität zu finden, damit die kindlichen Zuschauer wirklich glauben, dass dort das Spielzeug für die ganze Welt angefertigt wird, und richtig mitfiebern, wenn die Werkstatt von der Schließung bedroht ist.
Ich würde den Nordpol also nicht als magisches Reich bezeichnen – es ist eher am Rande der Glaubwürdigkeit angesiedelt."