Hampshire, gegen Ende des 18. Jahrhunderts: Die 20-jährige Jane Austen (Anne Hathaway) steht im Konflikt mit dem Standesdenken der Zeit: Ihre Eltern, der Reverend Austen (James Cromwell) und seine Frau (Julie Walters) haben für ihre Tochter einen Bräutigam ins Auge gefasst, der ihr ein angemessenes Leben ermöglichen solle:
Mr. Wisley (Laurence Fox), Neffe der reichen und resoluten Lady Gresham (Maggie Smith), scheint ihre Anforderungen zu erfüllen und hat auch Interesse an der jungen Dame. Doch Jane kann sich nicht für den steifen, farblosen Aristokraten begeistern. Durch ihren Bruder Henry (Joe Anderson) lernt sie den jungen Jurastudenten Tom Lefroy (James McAvoy) kennen, der sie auf dem Land besucht.
Jane ist von der respektlosen Art des lebensfrohen Iren zunächst abgestoßen, dann fasziniert, und der attraktive und gebildete, aber mittellose junge Mann erwidert bald ihre Gefühle. Nach langen Waldspaziergängen, einem gemeinsamen Ballbesuch und Kricketspiel geht die angehende Schriftstellerin eine leidenschaftliche Romanze mit Tom ein und widersetzt sich sowohl dem Willen ihrer Eltern wie dem heftigen Werben Wisleys.
Doch ihre Beziehung wird auch von anderen aus ihrer Umgebung nicht gutgeheißen: Janes Schwester Cassandra (Anna Maxwell Martin) kritisiert sie ebenso wie ihre Cousine Eliza De Feuillide (Lucy Cohu), und auch Toms Onkel und Förderer, dem in London einflussreichen Richter Langlois (Ian Richardson), ist diese Romanze ein Dorn im Auge. So schlägt der ungestüme Tom schließlich seiner Geliebten vor, zusammen wegzulaufen.
Doch damit würden sie sowohl ihre eigene Zukunft aufs Spiel setzen wie auch die Erwartungen ihrer Angehörigen aus tiefste Enttäuschen. Diese Konflikte beflügeln das literarische Schaffen der jungen Autorin, und so kann Jane mit ihren Büchern die ersten Erfolge feiern...