Über den Dreh in Australien
Auf der Suche nach einem Drehort, der glaubhaft die offenen Weiten der amerikanischen Wüste und gleichzeitig die finsteren Nebenstraßen und die Glas- und Stahl-Architektur einer zeitgemäßen Westernstadt repräsentieren konnte, entschieden sich die Filmemacher, in Melbourne, Australien, zu drehen.
Für Produzent Gary Foster sind es die oftmals übersehenen Facetten von Melbourne, die die Stadt zur perfekten Wahl für die Dreharbeiten von "Ghost Rider" machten. "Einer der Gründe, warum wir uns für Melbourne entschieden haben, waren die Nebenstraßen der Stadt", sagt Foster. "Sie sind großartig – genau das, was wir brauchten. Und was die Stadt selbst betrifft – der Business-Distrikt war für uns eine perfekte Umgebung, um eine texanische Großstadt zu erschaffen. Melbourne ist unglaublich vielseitig, und das erlaubte uns, mit den verschiedensten Drehorten zu spielen."
Der Ausführende Produzent Bennett Walsh ergänzt: "Die Orte, an denen wir filmten, lagen innerhalb eines Radius von 20 Blocks, also war alles sehr kompakt und sehr praktisch. Melbourne passte wie die Faust aufs Auge, und man bereitete uns keinerlei Schwierigkeiten, dort zu jeder Tageszeit auf den Straßen zu drehen."
Die australische Hafenstadt und ihre Umgebung gab Szenenbildner Kirk M. Petruccelli alles, was er brauchte, um mit der Welt von Johnny Blaze und Ghost Rider zu spielen. Unter den bemerkenswertesten Locations war ein historischer Friedhof mit zahllosen spektakulären Grabsteinen, der als das gruselige Heim von Caretaker genutzt wurde. "Das war einer dieser seltenen, einfach unglaublichen Drehorte", sagt Petruccelli. "Wir haben sogar die Storyline ein bisschen verändert, damit wir dort drehen konnten."
Petruccelli und sein Team nutzten darüber hinaus die Melbourne Showgrounds, deren altes viktorianisches Theater als Stadion umgebaut wurde, in dem Johnny Blaze und Barton ihre Motorrad-Stunts ausführten.