Die Wissenschaft unterscheidet zwischen totalem Analphabetismus und funktionalem Analphabetismus.
Als "totale Analphabeten" bezeichnet man Menschen, die nie lesen und schreiben gelernt haben. Gemessen daran, liegt der Alphabetisierungsgrad in in den westlichen Industrieländern heute bei quasi 100% (weltweit: 79%). Nach UNO-Statistik ist der Alphabetisierungsgrad in Norwegen am höchsten, in Niger mit 17% am geringsten.
Als "funktionale Analphabeten" bezeichnent man Menschen, die zwar die Buchstaben kennen, meist auch ihren Namen schreiben können, sich aber vollständige Sätze nur mühsam oder gar nicht erlesen können, die daher mit Schriftsprache nicht im selbstvertändlichen und üblichen Maß umgehen können. In Deuschtland leben etwa 4 Millionen Menchen, die nicht richtig lesen und schreiben können.