Spanien, 1792: Die Inquisition diskutiert über die Bilder eines gewissen Francisco Goya (Stellan Skarsgård), die Armut und das Elend der Bevölkerung zeigen. Ist, wer Spanien so darstellt, ein Gotteslästerer? Pater Lorenzo (Javier Bardem) und der Großinquisitor (Michael Lonsdale) kommen schließlich zu dem Ergebnis, dass Goya lediglich die Welt so zeigt, wie sie ist. Nicht Goya ist schlecht, sondern die Realität, und also gibt es reichlich Arbeit für die Inquisitoren.
Bald schon gerät Inés Bilbatua (Natalie Portman), eine junge hübsche Frau, die Goya unlängst Model gesessen hatte, in den Verdacht, heimlich jüdische Riten zu praktizieren, hatte sie doch in einer Taverne einen ihr angebotenen Schweinebraten abgelehnt.
Inés gesteht unter Folter, und ihr droht nun die Todesstrafe. Aber ihrem wohlhabenden Vater Tomás Bilbatua (José Luis Gómez) gelingt es, Goya davon zu überzeugen, sich für Inés bei Pater Lorenzo einzusetzen, den Goya ohnehin gerade portraitieren soll. Es kommt zu einigen ebenso turbulenten wie skandalösen Verwicklungen, in deren Ergebnis Inés - wenn auch weithin eingekerkert - mit dem Leben davonkommt, während Pater Lorenzo Spanien fluchtartig verlassen muss.
15 Jahre später: Napoleons Truppen haben Spanien erobert. Die Inquisition ist abgeschafft, die Opfer aus den Kerkern befreit. Stattdessen stehen jetzt die Inquisiteure selbst vor Gericht. Und einer der eifrigsten Ankläger des alten Regimes ist: Pater Lorenzo.
Aber Inès, die nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis inzwischen neuerlich bei Goya Schutz gefunden hat, droht Lorenzo ein weiteres Mal zu Fall zu bringen: Sie hat hinter Gittern vor 15 Jahren einer Tochter das Leben geschenkt, deren Vater der politisch so flexible Pater Lorenzo ist. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung...