Bei der Entbindung von Paolo per Zangengeburt erleidet dieser eine Behinderung, und seine Mutter stirbt. Ihr Mann Gianni (Kim Rossi Stuart) wird mit dem Schicksalsschlag nicht fertig und lässt den gemeinsamen Sohn verzweifelt im Stich. Der spastisch Gelähmte und geistig Behinderte wächst bei Onkel Alberto (Pierfrancesco Favino) und dessen Familie auf.
Nach fünfzehn Jahren beschließt Gianni, seiner Verantwortung gerecht zu werden und trifft sich am Hauptbahnhof in München mit Alberto, um Paolo (Andrea Rossi) zu einer Kontrolluntersuchung in Berlin zu begleiten. Schon während der Bahnreise erkennt der Vater, dass sein Sohn zwar behindert, aber keineswegs unselbständig ist.
Im Berliner Krankenhaus zeigt Paolo keine Scheu im Umgang mit Menschen und findet schnell neue Freunde. So die schwerstbehinderte Nadine (Alla Faerovich) und ihre Mutter Nicole (Charlotte Rampling), die sich für das Mädchen aufopfert. Gianni ist von der trotz des Leids lebensbejahenden und energischen Art Nicoles fasziniert. Sie hilft ihm, die eigene Beziehung zu seinem Behinderten Sohn immer besser in den Griff zu bekommen, trotz gelegentlich noch abweisender Haltung Paolos.
Dessen Qualen während der Untersuchungen in der Spezialabteilung der Charité erregen Giannis Mitleid und bringen ihn dazu, Paolo aus der Klinik zu befreien und ihm einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen: Sie machen sich auf die Reise nach Norwegen, wo Paolos Brieffreundin Kristina lebt, die er bisher nur auf einem Foto gesehen hat...