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Hitman - Jeder stirbt alleine

Frankreich, USA, 2007
Action-Thriller, 94 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Hitman

Kino-Start
13.12.2007

Regie
Xavier Gens

Darsteller
Timothy Olyphant (Agent 47), Dougray Scott (Mike Whittier), Olga Kurylenko (Nika Boronina), Robert Knepper (Yuri Marklov), Ulrich Thomsen (Mikhail Belicoff), Henry Ian Cusick (Udre Belicoff), Michael Offei (Jenkins), Christian Erickson (General)
Hitman - Jeder stirbt alleine - Kinoplakat
Mit "Hitman - Jeder stirbt alleine" hat es ein weiteres Computerspiel geschafft, die Welt der Bits und Bytes zu verlassen und stattdessen die Kinoleinwand zu erobern. Da andererseits das Computerspiel selbst von verschiedenen Action-Filmen inspiriert war, schließt sich der Kreis. Unter der Regie von Xavier Gens ist Timothy Olyphant als genetisch manipulierter Auftragskiller - eben als Hitman - zu sehen, dem das ukrainische Top-Model Olga Kurylenko als verschontes Opfer dankbar zur Seite steht.

Agent 47 (Timothy Olyphant) - kurz allgemein nur "47" genannt - ist der Hitman - ein Auftrageskiller. Er selbst ist in einem Gen-Labor als Teil eines gewagten Experiments entstanden. Seine DNS wurde aus derjenigen von fünf Schwerverbrechern zusammengesetzt. Großgezogen wurde er durch eine aus der Kirche ausgestoßene Bruderschaft.

Eines Tages erhält der Hitman den Auftrag, den russischen Präsidenten Mikhail Belicoff (Ulrich Thomsen) zu töten. 47 schießt mit einem Präzisionsgewehr aus über vier Kilometern Entfernung und trifft genau in den Kopf. Anscheinend hat er seine Mission erfüllt.

Doch zurück in seinem Hotelzimmer, muss 47 erfahren, dass das Attentat fehlgeschlagen sein soll: Belicoff hat überlebt. Und schlimmer noch: Es soll eine Zeugin geben, die Prostituierte Nika Boronina (Olga Kurylenko), die den Hitman bei seiner Tat beobachtet habe.

47 macht sich auf die Suche nach Nika, doch er stellt bald fest, dass sie durchaus keine Zeugin ist. Die beiden haben sich noch nie gesehen. Offenbar will jemand Nika nur "billig" aus dem Weg geräumt haben und hofft dabei auf die Mithilfe des Profikillers. Außerdem keimt in ihm der Verdacht, dass sein Schuss vielleicht doch nicht fehl ging, und die Rolle des russischen Präsidenten inzwischen ein Doppelgänger eingenommen hat.

Doch übermaßig viel Zeit zum Nachdenken hat 47 so oder so nicht: Zwischenzeitlich ist der Hitman nämlich vom Jäger zum Gejagten geworden. Ganze Horden von Spezialagenten verfolgen ihn mittlerweile.

Mit Nika im Schlepptau flüchtet 47 und nimmt Kontakt mit dem CIA auf. Der ist grundsätzlich bereit, ihm zu helfen, wenn er denn im Gegenzug bereit ist, in Russland noch einmal seinem Job als Auftragskiller nachzugehen...



Film-Inhalt  


Timothy Olyphant ist der Hitman
Timothy Olyphant ist der Hitman


  Hintergrund


Allzeit bereit: Agent 47 alias The Hitman
Allzeit bereit: Agent 47 alias The Hitman

"Hitman - Jeder stirbt alleine" beruht auf der Computerspiel-Serie "Hitman" aus der dänischen Softwareschmiede "IO Interactive", die inzwischen zum Eidos-Konzern gehört. Die Programmierer ließen sich damals unter anderem von Filmen wie Luc Bessons "Nikita" und Quentin Tarantinos "Reservoir Dog" inspirieren.

Insgesamt kamen für PC, X-Box, und Playstation vier Folgen des Spiels auf den Markt, in dem der Spieler selbst in die Rolle eines mordend durch die Lande ziehenden Auftragskillers schlüpfen kann.

Ausgenommen die ersten Folge aus dem Jahre 2000, erhielt keines der Spiele eine Jugendfreigabe.

Bereits im Jahre 2003 einigte sich "IO Interactive" mit der 20th Century Fox über eine filmische Umsetzung des Themas. Den Auftrag für das Drehbuch erhielt Skip Woods, die Rolle des Produzenten und Hauptdarstellers sollte zunächst Vin Diesel übernehmen, der aber kurzfristig aus dem Projekt wieder ausstieg, sodass dann Timothy Olyphant in die Rolle des Bösewichtes schlüpfte.

Die Dreharbeiten begannen im März 2007 und dauerten zwölf Wochen. Gedreht wurde unter anderem an Originalschauplätzen in Sofia, London, Istanbul, St. Petersburg und in Südafrika.

Der Film lief in den USA Anfang November 2007 an und erntete fast durchweg schlechte Kritiken. Beim Publikum kam "Hitman" besser an; an den Kinokassen spielte er bereits vor dem Europa-Start die Produktionskosten von geschätzten 50 Millionen US-Dollar fast vollständig wieder ein.



Um in die Rolle des Hitman - des Agneten 47 - schlüpfen zu können, musste sich Timothy Olyphant eine Vollglatzte schweren lassen. Olyphant dazu:

"Ehrlich gesagt, die Kostüme fand ich cool, aber den Haarschnitt…nicht wirklich. Am Tag, als man mir den Schädel rasierte, dachte ich, wenn ich doch die Rolle bloß mit Haaren spielen könnte. Doch das legte sich ziemlich bald, denn die Glatze und das Tattoo am Hinterkopf sind natürlich ausgesprochen markant.

47 umgibt eine Aura der Gewalttätigkeit und Kaltblütigkeit, doch im Kern ist er einfach ein Kerl, der seinen Job macht, tagein, tagaus", veranschaulicht Olyphant seine Rolle näher. "Er kommt einem sehr einsam vor und wirkt emotional völlig abgekoppelt von dem, was er macht – das ist wahrscheinlich die Voraussetzung, um diesen Job überhaupt machen zu können. Aber das trifft wohl auf jeden zu, der sich in einer sehr hohen Position befindet und eigenverantwortlich handelt. Man versucht, die Dinge möglichst einfach, organisiert und emotionslos zu halten, weil man nur so bei klarem Verstand bleibt und den Job überhaupt ausüben kann."



Timothy Olyphant über seine Rolle  


Glück und Glas... Hitman in Aktion
Glück und Glas... Hitman in Aktion
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Hitman - Jeder stirbt alleine" in der Regie von Xavier Gens liefen am 13.12.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vorne ist verdammt weit weg
Komödie, Deutschland, 2007

Ulzhan
Drama, Deutschland, Frankreich, Kasachstan, 2007

Todeszug nach Yuma
Western, USA, 2007

Der Klang der Herzen
Drama, USA, 2007

Bee Movie - Das Honigkomplott
Animation, USA, 2007



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