Königreich Luxenstein, zum Ende des 14. Jahrhunderts: Ritter Balduin (Michael Bully Herbig) ist nicht das, was man sich unter einem edlen Ritter des Mittelalters gemeinhin vorstellt. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Kartenspielen - und dabei schummelt er nach Strich und Faden. Als er auf Schloss Burgeck in geselliger Runde wieder einmal versucht, seine Ritterkollegen beim Pokern übers Ohr zu hauen, stellt er sich zu ungeschickt an, sein Kontrahent Ritter Adolar (Nick Brimble) durchschaut die Mogelei und belegt ihn mit einem Fluch - nicht ahnend, dass dieser sogleich in Form eines Blitzes erfüllt wird: Der schlägt in den Ertappten, der sich in ein Gespenst verwandelt und von Stund an verdammt ist, als Hui Buh in den Mauern des Gebäudes umherzuspuken...
Die Jahrhunderte vergehen, und in den altehrwürdigen Gemäuern wohnt schon längst niemand mehr, den Hui Buh noch erschrecken könnte - bis auf den Kastellan (Hans Clarin), der sich um das Schloss kümmert und redlich Mühe gibt, auf Hui Buhs Spuk-Attacken angemessen erschreckt zu reagieren. Doch eines Tages beansprucht König Julius der 111. (Christoph Maria Herbst) Schloss Burgeck, da sein Erstwohnsitz abgebrannt ist, und zieht mit seinem Hof dort ein. Der zeigt sich vom spukenden Bewohner weniger gegruselt denn genervt - steht doch der pompöse Empfang anlässlich der Verlobung mit Gräfin Leonora zu Etepetete (Heike Makatsch) bevor. Und diesen nutzt Hui Buh denn auch, um endlich mal wieder viele Leute erschrecken zu können.
Doch zu seiner Enttäuschung graut es nicht einmal Tommy (Martin Kurz), dem 10-jährigen Sohn von Leonoras Zofe Konstanzia (Ellenie Salvo González), vor dem uralten Gespenst, im Gegenteil ist er sogar belustigt. Nachdem Hui Buh die Verlobungsfeier aufgemischt hat, verbrennt der König zornig dessen Spuklizenz - und ruft damit den schrecklichen Daalor (Nick Brimble) von der Geisterbehörde auf den Plan, der dem Gespenst auf Geheiß seines Vorgesetzten Major Servatius Sebaldus (Wolfgang Völz) prompt dessen Rasselkette sowie Schlüsselbund abnimmt und ihn verdonnert, binnen zwei Tagen die Gespensterprüfung zu wiederholen - andernfalls würde er in die Seelensuppe gesteckt.
Zunächst scheint Julius zufrieden, dass er den lästigen Mitbewohner bald los sein könnte, doch bald muss er feststellen, dass die königlichen Finanzen aufgebraucht sind. Als deswegen sogar sein bislang treu ergebener Adjutant Charles (Rick Kavanian) seine Dienste aufkündigt, sieht Julius ein, dass es besser wäre, mit Hui Buh an einem Strang zu ziehen - zumal sein Dünkel mit der Pleite einen Dämpfer erlitten hat und er immer mehr erkennt, dass seine wahre Liebe doch eher Konstanzia gehört. So begleitet er kurzerhand mit Putzmob getarnt Hui-Buh in die Geisterstadt, um ihm bei der Prüfung zu helfen...