Einer der charismatischsten Vertreter des Punkrock war der Clash-Frontman und -Gründer Joe Strummer. Dieses Portrait beschreibt das Wirken des Musikers als Leadsänger, Gittarist, Texters und Mitbegründer von The Clash, und als Representant eines Genres, das nicht nur die Musik der 1970er und 80er Jahre, sondern das Lebensgefühl einer Generation beeinflusst hat.
Der Musik-Dokumentarist Julien Temple versucht die Atmosphäre seiner musikalischen Ära einzufangen und zu vermitteln, wer hinter der Punk-Legende steckt. Vier Jahre nach dessen überraschendem Tod zeigt diese Dokumentation, wer Joe Strummer war, seine menschliche Seite, seine künstlerische Arbeit und seine politischen Ansichten.
Temple zeigt Archivaufnahmen von Bühnenauftritten, Proben, Tourneen, aber auch Bilder aus dem Privatbereich, Werbeclips und Cartoons, und auch die Zeit vor The Clash kommt nicht zu kurz. Er lässt Freunde, Kollegen und andere zu Wort kommen, die mit dem Künstler zusammenkamen. Dazu gehören Mick Jones und Topper Headon von The Clash, Bono von den irischen Kollegen U2, die im selben Jahr wie die Clash gegründet wurden.
Auch aus dem Filmbusiness äußern sich Fans von Strummer, so die Regisseure Martin Scorsese und Jim Jarmusch; die Produzentenbrüder Bob und Harvey Weinstein oder die Schauspieler Johnny Depp, Matt Dillon und John Cusack. So erschließt sich das facettenreiche Bild einer Ikone des Punk-Rock, dessen Einfluss auf die Musik auch nach seinem überraschenden Tod geblieben ist.