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Keine Sorge, mir geht´s gut

Frankreich, 2006
Drama, 92 Minuten, FSK: 6

Originaltitel
Je vais bien, ne t´en fais pas

Kino-Start
22.03.2007

Regie
Philippe Lioret

Darsteller
Mélanie Laurent (Elise "Lili" Tellier), Kad Merad (Paul Tellier), Isabelle Renauld (Isabelle Tellier), Julien Boisselier (Thomas), Aïssa Maïga (Léa), Loïc (Mickaël Trodoux), Simon Buret (Freund von Loïc), Christophe Rossignon (Lehrer auf dem Gang), Eric Herson-Macarel (Erster Lehrer), Thierry Lavat (Zweiter Lehrer), Emmanuel Courcol (Arzt in Vigneux), Martine Chevallier (Erste Krankenschwester), Marie-Flore Limal (Lilis Zimmernachbarin), Jean-Yves Gautier (Chefarzt), Nathalie Besançon (Zweite Krankenschwester), Thibault de Montalembert (Psychiater)
Keine Sorge, mir geht´s gut - Kinoplakat
Von fünf Cérsars, für die das Familiendrama "Keine Sorge, mir geht's gut" 2006 nominiert war, gab es einen für Mélanie Laurent als beste Nachwuchsdarstellerin und einen für Kad Merad als bester Nebendarsteller, der in Frankreich ein beliebter Komiker ist. Wie bei Ken Loach, dem Vorbild von Regisseur Philippe Lioret, müssen auch hier die Protagonisten ihre eingefahrenen Lebensmuster und Beziehungen neu ordnen.

Am Ende ihres Sommerurlaubs, den sie in Spanien verbracht hat, erwartet die 19-jährige Lili (Mélanie Laurent) eine böse Überraschung: Schon als sie von ihren Eltern am Busbahnhof abgeholt wird, merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Lapidar teilen ihr Paul (Kad Merad) und Isabelle Tellier (Isabelle Renauld) mit, dass Lilis Zwillingsbruder Loïc (Mickaël Trodoux) sich aus dem Staub gemacht habe, nachdem man sich wieder einmal über die Ordnung im Haus gestritten hatte.

Während sich die Eltern optimistisch geben, dass ihr Sohn schon irgendwann wieder auftauchen werde, ist seine Schwester verwundert, dass Loic die Familie verlassen hat, ohne ihr Bescheid zu geben. Sie versucht ihren Bruder auf dem Handy zu erreichen, doch er geht nicht, dran, und es meldet sich nur seine Mailbox, auf die sie spricht, er solle sich bei ihr melden.

Doch Tage und Wochen vergehen ohne ein Lebenszeichen von Loic. Lili, die immer ein besonders inniges Verhältnis zu ihm hatte, hat mit dem ihr unerklärlichen Verlust schwer zu kämpfen. Sie gerät in eine zunehmende Depression, gerät immer öfter mit ihren Eltern aneinander, und ihre Verzweiflung geht schließlich so weit, dass sie nichts mehr essen will.

Als die Hoffnung fast erloschen scheint, kommt plötzlich eine Postkarte von Loic, mit der er schreibt: "Keine Sorge, mir geht's gut." Von da ab trifft regelmäßig eine Karte von ihm ein, immer aus verschiedenen Orten der französischen Provinz. Diese Nachrichten lassen Lili wieder aufleben, doch vermisst sie ihren Bruder immer noch schmerzlich.

Sie zieht von zuhause aus, geht nicht mehr zur Universität und jobbt im Supermarkt als Kassiererin. Sie versucht sich mit Thomas (Julien Boisselier) abzulenken, dem früheren Freund ihrer alten Freundin Léa (Aïssa Maïga). Nachdem wieder eine Postkarte von Loic eingetroffen ist, diesmal aus der Normandie, fast sie sich ein Herz und reist dorthin, um seine Spur aufzunehmen...



Film-Inhalt  


Lili (Mélanie Laurent) versteht ihre Eltern (Kad Merad, Isabelle Renauld) nicht
Lili (Mélanie Laurent) versteht ihre Eltern (Kad Merad, Isabelle Renauld) nicht


  Shootingstar Mélanie Laurent


Thomas (Julien Boisselier) versucht Lili aufzumuntern
Thomas (Julien Boisselier) versucht Lili aufzumuntern

Mélanie Laurent wurde am 21. Februar 1983 in Paris als Tochter des Synchronsprechers Pierre Laurent (in Frankreich unter anderem die Stimme von Ned Flanders aus den "Simpsons") und einer Tanzlehrerin geboren. Somit war ihr das Talent schon in die Wiege gelegt, und da nimmt es nicht Wunder, dass sie bald mit der Welt des Films in Kontakt kam - allerdings eher zufällig.

Als sie 1998 eine ihrer Freundinen auf die Dreharbeiten zu "Asterix & Obelix gegen Cäsar" begleitete, ist Gérard Depardieu auf sie aufmerksam geworden und hat sie für seinen Film engagiert. Im selben Jahr noch spielte sie ihre erste Rolle in dessen Produktion "Die Brücke von Ambreville" an der Seite von Carole Bouquet und Charles Berling.

Depardieus Nase hat ihn nicht getrügt - auch in ihren folgenden Filmen konnte Laurent überzeugen, wie etwa in "Le Dernier jour" mit Gaspard Ulliel, dem Hauptdarsteller von "Das Parfüm". So erhielt sie für ihre Leistungen 2006 den Romy-Schneider-Preis und war auf der 2007er Berlinale als "Shooting Star" zu Gast.



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Keine Sorge, mir geht´s gut" in der Regie von Philippe Lioret liefen am 22.03.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Number 23
Mystery-Thriller, USA, 2007

Hände weg von Mississippi
Familienabenteuer, Deutschland, 2007

Die Fälscher
Drama, Deutschland, Österreich, 2007

Am Limit
Dokumentation, Deutschland, Österreich, USA, Argentinien, Chile, 2007

Alpha Dog - Tödliche Freundschaften
Drama, USA, 2006

Ebenfalls im Kino 




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