In dieser fiktionalen Dokumentation erzählen fünf Menschen von Situationen, in denen Frauenhandel eine Rolle spielt. Die Sprecher tragen den Text vor, der nicht sie selbst betrifft, sondern die Erlebnisse von Frauen, die der Filmemacherin berichtet wurden, und die sie recherchert hat.
Ein Zöllner an seiner Grenzstation, ein Taxifahrer, eine Konsulin in ihrer Villa, eine Dorfbewohnerin und ein Kellner in einem Bordell tragen die Berichte vor.
Die Schicksale der Betroffenen ähneln sich: Die Opfer sind oft in einer sozialen oder finanziellen Notlage, sind verschuldet und erhoffen sich einen Ausweg. Sie werden getäuscht oder schlichtweg mit Gewalt gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in einem reichen Land wie Deutschland oder Österreich Prostitution oder eine illegale Beschäftigung auszuüben.
Dabei geraten die Frauen in einen Teufelskreis, da sie von den Schiebern ohne Aufenthaltserlaubnis in das Land gebracht werden. Die Offenbarung bei den Behörden würde die Betroffenen selbst kriminalisieren. So funktioniert der Mechanismus, mit denen sie ausgebeutet werden, auch weiterhin.