Anfang der 1920er Jahre auf Wragby Hall, dem Landsitz der wohlhabenden Familie Chatterley: Die junge Constance (Marina Hands) hatte vier Jahre zuvor Clifford (Hippolyte Girardot) geheiratet, dessen Vermögen durch Eisenerz erworben wurde. Die beiden kennen sich bereits seit ihrer Jugend, und die Trauung findet während eines Heimaturlaubs von der Kriegsfront statt.
Der attraktive und schneidige Offizier kehrt allerdings aus dem Ersten Weltkrieg aus Belgien als versehrter Soldat zurück. Fortan ist er durch seine Querschnittslähmung an den Rollstuhl gefesselt, und die einzige Unterhaltung, die er seiner lebhaften Frau bieten kann, sind gemeinsame Dispute über Literatur und das Kartenspiel.
Conny kümmert sich aufopfernd um ihren hilfsbedürftigen Gatten, doch die Entbehrungen der ehelichen Pflichten und die Enge der ländlichen Umgebung macht die weltläufige Frau allmählich schwermütig, worunter auch ihre Gesundheit leidet. Ihr Vater, Sir Malcolm Reid (Bernard Verley), erkennt als erster den Grund für ihren Zustand und macht Clifford darauf aufmerksam.
Der akzeptiert, dass seine Frau ihren sexuellen Freiraum erhält, sein Wunsch ist nur, dass es sich um ein standesgemäßes Verhältnis handelt. Bei einem Spaziergang begegnet sie Parkin (Jean-Louis Coullo'ch), dem Jagdaufseher des Anwesens. Bald erwacht in Constance die Leidenschaft zu dem naturverbundenen Mann, der nach einiger Zurückhaltung ebenfalls für sie entbrennt.
Fortan trifft sie sich regelmäßig mit Parkin und erfindet allerlei Ausflüchte, um ihre Liaison vor Clifford und der neuen Haushälterin Mrs. Bolton (Hélène Alexandridis) zu verbergen. Bei einem Urlaub in Frankreich zusammen mit ihrer Schwester Hilda (Hélène Fillières) wird sich Conny ihrer Gefühle zu Parkin klar, den sie bis dahin nur als sexuelle Ablenkung empfunden hatte...