Die alleinerziehende Tanja (Dina Korzun) hatte sich in Moskau mit dem Engländer Mark verlobt. Verabredungsgemäß begibt sie sich mit ihrem 12-jährigen Sohn Artiom (Artiom Strelnikov) auf die Reise nach England, um sich dort mit ihm zu treffen und in London mit den Hochzeitsvorbereitungen zu beginnen, wo sie mit Mark leben wollte. Als sie dort eintreffen, fehlt von Mark allerdings jede Spur, dafür zieht sie die Aufmerksamkeit der Einwanderungsbehörde auf sich.
Ohne englischen Bräutigam droht der Russin und ihrem Kind die Ausweisung. Um dem zu entgehen, beantragt Tanja bei den Behörden politisches Asyl. Sie werden in einem Lager für Asylbewerber in Stonehaven untergebracht, früher einmal ein Vergnügungspark in einem blühenden Badeort, nun trostlose Betongebäude hinter Stacheldraht und von Hunden bewacht, das "Last Resort", die "Letzte Zuflucht". Ohne Pass, Geld und Bürgerrechte warten sie auf ein langwieriges Verfahren.
Die Gewährung von Asyl würde über ein Jahr dauern, aber auch die Rückführung nach Russland dauerte mehrere Monate. Als Tanja erfährt, dass Mark sie absichtlich versetzt und kein Interesse mehr an einer Hochzeit hat, ist ihr Traum von einer Einbürgerung endgültig geplatzt, und sie will zunächst so schnell wie möglich zurück in ihre Heimat. Da sie selbst das Geld für die Rückreise nicht aufbringen kann, werden ihr mehr oder weniger seriöse Angebote gemacht, um an Geld zu kommen.
Sie sagt einem Job bei Internet-Pornomacher Les (Steve Perry, im wahren Leben Pornofilmer Ben Dover aka Lindsay Honey) zu. Tanja lernt Alfie (Paddy Considine) kennen, einen Ex-Sträfling, der die örtliche Spielhalle betreibt und auch mit den anderen Gestrandeten seine Geschäfte macht. Er besorgt ihnen etwas zu Essen und einen Fernseher. Artiom schließt Freundschaft mit dem jungen Mann, und zwischen Tanja und Alfie entsteht eine zögerliche Romanze. Doch nach ihrer Erfahrung mit Mark muss sie sich entscheiden, ob sie sich noch einmal in eine solche Abhängigkeit begeben will...