Die Schauspielerin Laura Conti (Sandra Ceccarelli) macht Castingaufnahmen für die weibliche Hauptrolle in dem Ende des 19. Jahrhunderts spielenden opulenten Kostümfilm "La vita che vorrei - Das Leben wie ich es immer wollte". Der Regisseur Luca (Antonino Bruschetta) ist von ihrer Ausstrahlung und Interpretation der Figur höchst angetan und gibt ihr die Rolle.
Ihr Filmpartner Stefano (Luigi Lo Casio) ist darüber verärgert. Er hatte gehofft, seine Freundin Chiara (Galatea Ranzi) würde für die Rolle ausgesucht werden. Aber auch Stefano ist von Laura fasziniert, und so passiert im realen Leben, was am Set das Drehbuch ohnehin vorsah: Die beiden verlieben sich ineinander.
Die Beziehung steht von Anfang an unter keinem besonders günstigen Stern: Stefano bleibt kühl und eifersüchtig. Er unterstellt Laura, dass sie mit jedem Mann, der ihr von Nutzen sein könnte, ins Bett gehen würde. Laura ist von Stefanos grundloser Eifersucht tief verletzt. Schließlich zerbricht die Beziehung.
Währenddessen gehen die Dreharbeiten weiter. Dabei sorgen die Hochs und Tiefs zwischen Laura und Stefano für einige Spannungen am Set. Mal entsprechen die Gefühlslagen, die sie als melodramatisches Paar Leonora und Federico im Film zu spielen haben, genau ihrer momentanen Gefühlswelt, dann wieder dem exakten Gegenteil. In jedem Fall aber wirken die Spielszenen für beiden Schauspieler befreiend, denn in ihren Kostümen und Rollen können sie endlich Gefühle zeigen. Gefühle, die sich beide in ihrem normalen Leben aus Unsicherheit verbieten.
Nach Abschluss des Drehs verlieren sich die beiden zunächst aus den Augen. Stefano aber kann Laura nicht vergessen und beginnt sie zu suchen. Dabei erfährt er von Chiara, dass Laura ein Kind von ihm erwartet...