Leroy (Aain Morel) ist ein ziemlich normaler 17-jähriger Schüler in Berlin. Mit seiner etwas wirren Afro-Frisur täuscht er darüber hinweg, dass er eigentlich recht schüchtern ist. Er spielt Mozart-Melodien auf dem Cello und liest in seiner Freizeit Goethe - und er ist schwarz.
Zu Leroys eigener höchst erfreuter Überraschung verliebt sich mit Eva Braune (Anna Hausberg) eines Tages das meistumworbene Mädchen der ganzen Schule in ihn. Ein Kuss, und Leroy ist hin und weg.
Doch Leroys Glück wird bald auf viele harte Proben gestellt: Mit erdrückendem Verständnis für alles und jeden platzt seine Mutter (Eva Mannschott) mit Kaffee und Keksen in romantische Augenblicke, und Leroys Vater (Günther Kaufmann) nervt mit Erfindungen, die die Welt nicht braucht, wie etwa heliumgefüllte Jogginganzüge.
Leroys größtes Problem aber ist Evas Familie: Vater Braune (Julius Jellinek) hält gar nichts von "Niggern", Evas fünf Brüder laufen mit Glatzenfrisuren herum, und die Wellensittiche der Familie sind nach Hitlers führenden Generälen benannt.
Der vorläufige Tiefpunkt in der gemeinsamen Beziehung ist erreicht, als im Anschluss an Evas feucht-fröhliche Geburtstagsparty ihre verbohrten und einfältigen Brüder Leroy auflauern und krankenhausreif prügeln.
Aber Leroy gibt so schnell nicht auf. Er liest nun "Malcolm X" und Martin Luther King statt Goethe, wendet sich stilgerecht dem Hip-Hop statt dem Chello zu und gründet mit seinem hellhäutigen Freund Dimitri (Constantin von Jascheroff) eine Black-Power-Bewegung der eigenen Art, die - unterstützt von einer militanten Lesben-Gruppe - mit viel schwarzem Humor der Familie Braune und ihren Vorurteilen zu Leibe rückt...