Das Projekt begann, als sich im Kopf von Drehbuchautorin und Regisseurin Susannah Grant ein paar Ideen entwickelten. "Ich war fasziniert von der Vorstellung, dass sich das Schlimmste, das einem passieren kann, als das herausstellt, was dem Leben letztendlich zu einer höheren Ebene verhilft."
Während diese Idee Form annahm, vertraute ihr ein Freund eine Geschichte an: Bei der Beerdigung eines verstorbenen Freundes hatte er gesehen, wie dessen Witwe von den Freunden ihres Mannes getröstet wurde. Aus diesen zwei Keimen ließ Grant die Geschichte über ihre Filmfigur Gray Wheeler wachsen.
"Lieben und Lassen" (engl. Originaltitel: "Catch and Release") ist Grants Debüt als Drehbuchautorin und Regisseurin. Obwohl sie bereits als Autorin eng in die Entwicklung einiger erfolgreicher Filme involviert war, waren genau dieser Zeitpunkt und dieses Projekt das Richtige für sie, um den Sprung hinter die Kamera zu wagen:
"Die Story bekommt eine natürliche Vollendung, wenn man selbst Regie führt", erklärt Grant. "Ich habe das Drehbuch nicht mit der Absicht geschrieben, es auch zu inszenieren. Aber als ich es fertig hatte, dachte ich: 'Das ist etwas, das ich bis zum Ende bringen möchte.'"
Das Ensemble von "Lieben und Lassen" wird von Jennifer Garner angeführt. Für Debüt-Regisseurin Susannah Grant war sofort klar, dass die Rolle damit in den richtigen Händen lag: "Sobald man einen Schauspieler engagiert, gehört der Part ganz ihm. Man hat seinen Job getan, jetzt ist es ihm überlassen. Jennifer schuf einen kompletten Lebenslauf für Gray. Sie trug allen meinen Wünschen, die ich für die Rolle hatte, Rechnung – sie ist so gut, so lustig, so berührend. Sie arbeitete hart, und trotzdem sieht man die Anstrengung in keiner Sekunde. Ihre Performance ist einfach nur schön."