Die Welt der jungen Israelitin Jara (Netta Garti) ist eigentlich einigermaßen in Ordnung: Sie ist seit einigen Jahren mit Joni (Ishai Golan) verheiratet. Die erste große Leidenschaft ist inzwischen zwar abgeklungen, aber die beiden sind dennoch nicht unglücklich. Erst vor kurzem hat das Paar eine neue Wohnung bezogen.
Auch wirtschaftlich leidet Jara keine Not: Ihre Karriere an der Universität von Jerusalem steht gerade erst am Anfang.
Doch ihre Welt gerät völlig aus den Fugen, als sie am sechzigsten Geburtstag ihres Vaters Leon (Stephen Singer) den ebenfalls etwa sechzigjährigen Arie (Rade Sherbedgia) kennenlernt:
Ursprünglich hatte Jara für ihren Vater liebevoll ein Picknick zum Geburtstag vorbereitet, doch zu Jaras großer Besorgnis kommen ihre Eltern nicht. Als sie zu deren Haus fährt, öffnet ihr ein fremder Mann: Arie. Ein Freund des Vaters, so erfährt sie, der die letzten dreißig Jahre in Paris gelebt habe und jetzt nach Israel zurückgekehrt sei.
Arie scheint eine Bedrohung für ihre Familie zu sein: Ihr Vater ist überaus nervös, ihre Mutter hat sich gar im Schlafzimmer eingeschlossen und behauptet, krank zu sein.
Jara hingegen fühlt sich zu Arie auf geradeu mystische Art und Weise sexuell hingezogen. Sie folgt ihm, verfolgt ihn, versucht zu ergründen, was es mit der Beziehung zwischen ihm und ihren Eltern auf sich hat, und immer wieder kommt es zu kurzen, aber heftigen sexuellen Kontakten zwischen ihnen: In der Umkleidekabine eines Kaufhauses, an seiner Wohnungstür und in einem heruntergekommenen Hotel am Meer.
Geradezu besessen von Arie, aber auch besessen von dem Willen, dass ihn umgebende Geheimnis zu ergründen, verlässt Jara schließlich ihren Mann...