Chen (Vladimir Volov) ist dreizehn Jahre alt und wohnt in Aschdod, südlich von Tel Aviv - eine Stadt am Rand der Wüste. Sein Vater Rami (Avi Kushnir) ist Photograph, und er selbst beschäftigt sich viel mit seiner Videokamera. Chen filmt Käfer im Sand genauso wie das Brautpaar auf einer Hochzeit, wo Rami Photos macht. Dabei muss er erkennen, dass selbst bei frischverheirateten Paaren bereits gestritten werden kann.
Auch Chens eigene Eltern sind nicht gerade ein Muster für friedliches Miteinanderleben. Die russischstämmige Lena (Oksana Korostyshevskaya) und der gebürtige Israeli Rami haben ihre kulturellen Distanzen immer noch nicht überwunden, und so fliegen zuhause öfter mal die Fetzen, worunter der Junge zu leiden hat.
Als Chen, gelockt durch die Musik, die Tür zu einem Tanzraum öffnet und die Schüler beobachtet, sieht er Natalie (Valeria Voevodin) und ist auf den ersten Blick verliebt in das Mädchen. Er nimmt daraufhin selbst am Kurs teil, doch kommt der Verehrte zunächst nicht näher: Sie hat in Arthur (David Kogen) schon einen Tanzpartner, und so lernt er mit Sharon (Talya Raz) seine ersten Tanzschritte. Die hat ihn von Anfang an ausgewählt und will mit ihm das nahende Tanzturnier bestreiten, zusammen mit dem Tanzkurs von Yulia und Roman (Kirill Safonov), die die Tanzkurse betreiben.
Doch auch beim Tanzen hat Chen nur Augen für Natalie. Vor den Toren der Stadt, die Panzersperren von der Wüste abtrennen, übt Chen heimlich, wie er sich beim Tanzen so bewegen kann, um seinen Schwarm zu beeindrucken und möglicherweise doch noch zu erobern. Doch allmählich erkennt Chen, dass die wahre Liebe näher liegt, als er zunächst wahrgenommen hat. Und auch der Tanz ist für ihn längst nicht mehr nur Mittel zum Zweck...