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Mana - Die Macht der Dinge

Deutschland, USA, Holland, Frankreich, 2004
Dokumentation, 92 Minuten

Originaltitel
Mana: Beyond Belief

Kino-Start
12.04.2007

Regie
Peter Friedman, Roger Manley

Mana - Die Macht der Dinge - Kinoplakat
Welche Verbindung gibt es zwischen einem Lowrider, Thunfisch und der Gitarre von Elvis Presley? Es ist "Mana - die Macht der Dinge". In diesem dokumentarischen Kaleidoskop zeigen Peter Friedman und Roger Manley die besondere Macht, die Objekten innewohnt und den Einfluss, den sie auf die Menschen ausübt.

Nach dem Glauben der Polynesier wohnt jeglicher Materie eine spirituelle Macht inne, die von den Maori mit dem Wort "Mana" gekennzeichnet wird. Der Film "mana - die Macht der Dinge" versucht einen Eindruck davon zu vermitteln, welche Vorstellungen die Menschen rund um den Globus von dieser Kraft haben, mit den Mitteln des Bildes und der Musik. So ist die Wechselwirkung zwischen Objekten und dem menschlichen Geist in vielen Kulturen weltweit ein wichtiges Element, nicht nur in religiöser Hinsicht, sondern vielfach auch im weltlichen Alltag. Der

Die Kamera beobachtet Voodoo-Rituale in Benin, wo die Teilnehmer glauben, die Geister der Vorfahren würden gegenwärtig, und es sei tödlich für die Lebenden, sie zu berühren. Auch das Turiner Grabtuch wird gezeigt - es hat die Macht, Millionen von gläubigen Katholiken zu Pilgerreisen zu bewegen, damit sie einen Blick darauf erheischen können. So wie viele andere Reliquien, denen der Geist ihrer früheren Eigner zugesprochen wird.

Eines der Berühmtesten Gemälde der Welt, "Der Mann mit dem Goldhelm", wird in einen Atomreaktor befördert, um seine versteckten Geheimnisse zu enthüllen. Der Geist von Elvis Presley wird in Graceland beschworen, wo Anhänger aus aller Welt seinen 25-jährigen Todestag begehen und zahlreiche Elvis-Imitatoren demonstrieren, dass er auch in ihnen steckt.

Das Team besucht den Fischmarkt in Tokio, wo der Wert des Thunfischs ermittelt wird, genauso wie der Wert von Aktien an der Börse in Chicago. In Arizona spricht ein Medizinmann des Navajo-Stammes im kuppelförmigen Hogan mit seinem Schöpfer. O-Hanami, ein alter japanischer Brauch, die Kirschblüte zu zelebrieren, beinhaltet die Ehrung der Ahnen, die Wertschätzung der Natur, die Begrüßung des Frühling und das Erkennen der Vergänglichkeit des Seins. Schließlich bekommt der Zuschauer auch noch eine waschechte Zeitmaschine zu sehen, die in Wisconsin installiert ist.



Film-Inhalt  


Auf Wiedersehen im Jenseits: Chinesisches Begräbnisfeuer
Auf Wiedersehen im Jenseits: Chinesisches Begräbnisfeuer


  Hintergrund


Elvis lebt! Imitator beim 25. Todestag
Elvis lebt! Imitator beim 25. Todestag

Zu Beginn der Dreharbeiten war "mana - die Macht der Dinge" einer der ersten Filme, die in der High-Definition-Qualität 24P gedreht wurden. Diese Bezeichnung steht für digitales Video mit 24 Bilder pro Sekunde in progressiver Abtastung, was dem analogen Film entspricht und demnach die Vorteile der digitalen Bilderfassung mit der Qualität von klassichem Filmmaterial verbindet.

Auch bei der digitalen post-production geht keine Bildinformation verloren.Damit eignet sich dieses Ausgangsmaterial ohne Qualitätsverlust sowohl für die Kinoprojektion wie auch für die Erstellung von HD-Video (HD-DVD und blu-Ray) und HDTV. Dies ist von besonderer Bedeutung gerade bei einem so bildlastigen Werk wie "mana - die Macht der Dinge".

Allerdings ist der Film damit der Welt der konservativen Kinobetreiber voraus, die sich bislang weitgehend gescheut hatten, in digitale Projektoren zu investieren. Auch die Filmindustrie bremst den Weg der digitalen Distribution, obwohl er von den Kosten, mehr aber noch bei der Kalkulation und Abrechnung beiden Seiten beträchtliche Vorteile brächte. So musste also das moderne Bildmaterial auf analogen 35-mm-Film transferiert werden, um es auf der Kinoleinwand sehen zu können.



Bei der Kultur der Völker Polynesiens spielt der Begriff "Mana" eine wichtige Rolle. Er bedeutet die magische Macht, die einem Gegenstand oder einem Menschen, aber auch Tieren und Pflanzen innewohnt.

Er kann auch als Lebensenergie verstanden werden. Hier wird nicht zwischen einer religiösen oder weltlichen Zuordnung unterschieden. Der Begriff wird im Alltag ganz selbstverständlich gebraucht und findet vielfältig Anwendung. In der gesellschaftlichen Stellung ebenso wie bei der Gesundheit.

Durch verschiedene Prozeduren kann man den Gehalt an Mana, den ein Körper besitzt, beeinflussen. In vielen anderen Kulturen gibt es eine Entsprechung des "Mana", so etwa das "chi" in der chinesischen Philosophie, "Numen" bei den Römern der Antike oder das "Ka" im alten Ägypten. Mit der Zunahme der Anhänger esoterischer Theorien - einhergehend mit der Abwendung der dort verbreiteten Religionen - hat "Mana" auch in den westlichen Kulturen an Einfluss zugenommen.



Was ist Mana?  


Goldener Fels auf dem Mount Kyaikhtyo in Burma
Goldener Fels auf dem Mount Kyaikhtyo in Burma
► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Mana - Die Macht der Dinge" in der Regie von Peter Friedman, Roger Manley liefen am 12.04.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vollidiot
Komödie, Deutschland, 2007

Verführung einer Fremden
Thriller, USA, 2007

Twentynine Palms
Drama, Frankreich, Deutschland, USA, 2003

TMNT - Teenage Mutant Ninja Turtles
Animation, USA, 2007

Robert Altman´s Last Radio Show
Tragikomödie, USA, 2006

Love & Dance
Drama, Israel, 2006

Goodbye Bafana
Drama, Südafrika, England, 2007

Boy Culture
Gay-Drama, USA, 2006



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