Die 13-jährige Nelly Sue Edelmeister (Zoe Moore) lebt bei ihren jüdischen Eltern in Berlin. Sie lernt - wenn auch mit wenig Eifer - die hebräische Sprache als Vorbereitung auf ihre Bat Mizwa - einem Reifefest.
Nicht nur ihre Religion, auch ihr Hobby ist ungewöhnlich: Sie beschäftigt sich in ihrer Freizeit mit allem, was mit Astronomie zu tun hat - die Erforschung des Universums ist ihr größter Berufswunsch. Dementsprechend sind ihre Lieblingsfächer in der Schule auch Mathematik und Physik.
Aber ein so ganz untypisches Mädchen ist Nelly dann doch nicht: Sie schwärmt - wie ihre Klassenkameradinnen auch - für den 16-jährigen Prinzen Edouard von Luxemburg. Als sie erfährt, dass ihre Schule an den europäischen Basketball-Schulmeisterschaften in Luxemburg teilnehmen wird, und dass diese Meisterschaft ausgerechnet unter der Schirmherrschaft des jungen Prinzen stehen wird, ist sie fest entschlossen, sich einen Platz im Team zu sichern.
Nun ist Nelly alles andere als sportlich, aber das läßt sich ja ändern. Als perönlichen Trainer hat sich Nelly den 15-jährigen Max Minsky (Emil Reinke) ausgesucht. Der nämlich benötigt eigentlich dringend Nachhilfe in Mathematik und Englisch. So entwicklet Nelly einen etwas komplizierten Plan: Maxens Mutter Melissa (Susanna Simon) zahlt Nelly für Nachhilfe. Doch statt Max Nachhilfe zu erteilen, läßt sie sich in der Zeit von Max Nachhilfe erteilen. Und zahlt ihm dafür das Geld, welches sie von Max' Mutter bekommen hat.
Wie dem auch sei: Nelly schafft es tatsählich ins Basketball-Team der Schule, und Max' schulische Leistungen bessern sich, da Nelly seine Hausarbeiten für ihn erledigt. Doch das ganze fliegt auf, und Nelly hat plötzlich mehr Probleme als ihr lieb sind, nicht zuletzt, da die bevorstehende Bat Mizwa zunächst einmal abgesagt wird. Aber ganz nebenbei, wenn auch nach einigen Wirrungen, bemerkt Nelly, dass sie gar nicht bis nach Luxemburg fahren muss, wenn sie auf der Suche nach der großen, ersten Liebe ist...